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Wetter in Deutschland: Am Wochenende hat die November-Tristesse ein Ende

Wetter in Deutschland  

Adieu Tristesse: Am Wochenende pausiert die Ungemütlichkeit

21.11.2019, 18:53 Uhr
Wetter: Es wird deutlich nebliger in Deutschland

Neblig, grau und regnerisch: Trotz vereinzelter Auflockerungen wird das Wetter in Deutschland durchwachsen.

Nebel-Wetter: Doch am Wochenende pausiert die Ungemütlichkeit. (Quelle: t-online.de)


Grau, nass, trist – so zeigt sich das Wetter vielerorts. Die gute Nachricht: Die Vorhersagen fürs Wochenende versprechen Besserung. Die schlechte: Danach wird es wieder ungemütlich. Dabei bleibt es deutlich zu mild. 

Die Sonne geht spät auf, dann ist der Himmel grau, draußen ist es ungemütlich nass und ehe man sich versieht, ist es wieder dunkel. Der November verlangt uns einiges ab – jedes Jahr aufs Neue. Auf das Wochenende sollten wir uns deshalb nicht nur freuen, weil die meisten von uns dann frei haben, sondern weil am Himmel Besserung in Sicht ist. Zumindest für kurze Zeit. Die Wettervorhersagen für die nächsten Tage. 

Freitag – noch einmal Augen zu und durch!

Im Norden und Nordosten gibt es durchaus noch Regen und Sprühregen, der zieht im Verlauf des Tages aber nach Norden ab. In den nördlichen Bundesländern, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern bleibt der Himmel überwiegend bewölkt, die Sonne zeigt sich nur selten. "In Bayern gibt es dafür teils ganztägig Nebel und Nebelfelder", sagt Wetterexpertin Lisa-Marie Schulze von der Meteogroup t-online.de. Ansonsten präsentiert Deutschland sich recht freundlich mit einem Mix aus Sonne und Wolken. 

Die Temperaturen liegen zwischen 5 Grad in München, 7 Grad in Hamburg und 10 Grad in Köln und Leipzig. In der Nacht fallen die Temperaturen 5 bis 8 Grad im Osten und Nordosten, wo die Wolkendecke eine starke Abkühlung verhindert und -1 bis 0 Grad in Bayern und Baden-Württemberg, wo der Himmel in der Nacht überwiegend klar ist. Ansonsten bewegen die Temperaturen in der Nacht sich zwischen 1 und 4 Grad. 

Samstag – milde Temperaturen und fast überall Sonnenschein 

"Im nördlichen Raum kann es auch am Samstag noch ein paar Regentropfen geben", sagt Schulze. Die Wolkendecke gebe das dort noch her – trotzdem wird die Sonne sich ab und zu zeigen. Im Süden und Südosten gibt es deutlich mehr Sonnenschein. Generell ist der Tag recht freundlich mit einem Wolkenmix. Von Norden bis nach Sachsen frischt der Wind spürbar auf. 
 

 
Die Tageshöchsttemperatur wird voraussichtlich in Rosenheim erreicht: 15 Grad. Freiburg und Passau kommen auf 13 Grad, Berlin erwartet 12. Kühler wird es an der Ostsee, etwa in Greifswald bei 8 Grad oder in Erfurt mit 9 Grad. "Die Temperaturen sind für die Jahreszeit recht mild", kommentiert die Wetterexpertin. 

In der Nacht zum Sonntag wird der Himmel überwiegend locker bewölkt sein, örtlich gering bis gar nicht. Überall sollte örtlich mit Nebel zumindest gerechnet werden, da kaum Wind weht. 

Sonntag – noch einmal Sonne tanken

Der Sonntag zeigt sich ähnlich wie der Samstag. Vor allem im Osten und Südosten wird es recht freundlich. Die Bewohner dieser Gefilde können mit einigen Sonnenstunden rechnen. Im Westen ziehen hingegen wieder kompaktere Wolkenfelder auf, die Sonne zeigt sich auch hier. Aber deutlich seltener als in anderen Teilen Deutschlands. 

Es bleibt weiter mild. Am kühlsten ist es direkt an der Ostseeküste mit 7 Grad, Hamburg kommt auf 9. Halle und Kassel erwarten 11 Grad. Im Süden wird es wieder regelrecht frühlingshaft mit 13 Grad in München und 14 Grad in Freiburg. 

Montag – es geht wieder bergab

Das kurze Intermezzo des Sonnenscheins endet exakt mit Wochenbeginn. "Es ziehen wieder deutlich mehr Wolken auf, von Westen her zieht Regen übers Land", sagt Schulze. Zwar seien am Montag noch keine großen Mengen zu erwarten, dennoch zeigt sich ganz deutlich ein Trend. "Ab etwa Mittwoch wird es in Deutschland keine Region mehr geben, in der es nicht regnet", sagt die Wetterexpertin mit Blick auf ihre Modelle. "Am Montag kann sich die Sonne aber hier und da schon nochmal zeigen." 

Im Westen, von Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz bis nach Baden-Württemberg, werden Temperaturen zwischen 9 und 13 Grad erwartet. Im Osten etwas kühler zwischen 7 und 10 Grad. Etwas frischer noch startet die Woche entlang der Nord- und Ostsee: 7 bis 9 Grad. 

Milder November – und nun? 

"Es ist deutlich zu mild", fasst die Wetterexpertin zusammen. Und weiter: "Das liegt an den Strömungsverhältnissen – zurzeit kommt milde Luft vom Mittelmeer nach Deutschland. Und die ist eben mild." Wie lange das so bleibt, kann sie anhand ihrer Modelle zurzeit nicht absehen.
 

 
"Sorgen machen müssen wir uns aber nicht. Die Temperaturen sind zwar nicht durchschnittlich, aber auch nicht übermäßig ungewöhnlich."

Verwendete Quellen:
  • MeteoGroup


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