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EU-Bericht: Europas Drogenmarkt wird auf 30 Milliarden Euro geschätzt

EU-Bericht  

Europas Drogenmarkt wird auf 30 Milliarden Euro geschätzt

26.11.2019, 16:21 Uhr | dpa

EU-Bericht: Europas Drogenmarkt wird auf 30 Milliarden Euro geschätzt. Ein Schlepper der Guardia Civil zieht ein gut 20 Meter langes Drogen-U-Boot aus dem Wasser, das vor der Küste der Region Galicien abgefangen worden war.

Ein Schlepper der Guardia Civil zieht ein gut 20 Meter langes Drogen-U-Boot aus dem Wasser, das vor der Küste der Region Galicien abgefangen worden war. Foto: Marta Vazquez Rodriguez/Europa Press/dpa. (Quelle: dpa)

Brüssel (dpa) - Verbrecher machen in Europa nach EU-Schätzungen mindestens 30 Milliarden Euro Umsatz mit illegalen Drogen. Diese Zahl nennt der aktuelle Marktbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) für das Jahr 2017.

Mehr als ein Drittel der rund 5000 bekannten Verbrecherbanden in Europa sind demnach direkt im Rauschgifthandel aktiv und machen sich zunehmend brutal Konkurrenz. Vor allem Kokain werde oft offen online vertrieben, aber auch im Darknet und über Handy-Apps.

Den größten Anteil an dem illegalen Geschäft hatte dem Bericht zufolge der Handel mit Cannabis mit einem Straßenverkaufswert von 11,6 Milliarden Euro im Jahr 2017. Rund 25 Millionen Europäer jährlich konsumieren die Droge. Sie wird laut EBDD in großen Mengen auch innerhalb der EU produziert - pro Jahr würden mindestens 20.000 illegale Plantagen ausgehoben. Importiert werde Marihuana vor allem vom Westbalkan und Albanien und Haschisch aus Marokko, meist über Spanien.

An Nummer zwei auf dem illegalen Drogenmarkt nennt der Bericht Kokain mit einem Verkaufswert von mindestens 9,1 Milliarden Euro und geschätzten vier Millionen Konsumenten in Europa. Sowohl die geschätzte Produktionsmenge als auch die Menge entdeckter Schmuggelware hätten 2017 Rekordwerte erreicht. Haupteinfallstore des Kokains aus Südamerika seien Belgien, die Niederlande und Spanien.

Der illegale Heroinhandel erreichte laut Bericht 2017 einen Wert von rund 7,4 Milliarden Euro. Hauptherkunftsland sei Afghanistan. Die Rauschmittel seien in Europa sehr leicht zu bekommen und nicht teurer oder manchmal sogar billiger als vor zehn Jahren, hieß es weiter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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