Sie sind hier: Home > Panorama >

Schwere Unglück in Schottland: Zug entgleist – mehrere Tote

"Extrem ernster Vorfall"  

Zug in Schottland entgleist – mehrere Tote

12.08.2020, 18:25 Uhr | dpa, pdi, nhr

Schweres Zugunglück in Schottland

Im Nordosten Schottlands hat sich ein Zugunglück ereignet, bei dem nach ersten Erkenntnissen mehrere Menschen zu Schaden gekommen sind. Ein Zug soll in der Nähe der Stadt Stonehaven entgleist sein. (Quelle: t-online.de)

Zug in Schottland entgleist: An der Unglücksstelle kam es zu einem Großeinsatz. (Quelle: t-online.de)


Schottland wird von einem schweren Unglück erschüttert. Im Norden ist ein Zug entgleist, Rauch war am Himmel zu sehen. Es gab mehrere Todesopfer und Verletzte. 

Bei einem Zugunglück in Schottland sind mehrere Menschen zu Schaden gekommen. "Trotz der Bemühungen der Rettungssanitäter müssen wir leider bestätigen, dass drei Menschen noch am Unglücksort für tot erklärt wurden", teilte die britische Polizei am Mittwoch mit. Unter den Opfern soll mutmaßlich auch der Lokführer sein. Der Zug, in dem etwa ein Dutzend Menschen gewesen sein soll, entgleiste am Mittwochvormittag nach starken Regenfällen nahe der Stadt Stonehaven.

Vermutlich habe das Unwetter zu einem Erdrutsch geführt, hieß es. Das Triebfahrzeug stürzte PA zufolge mit drei seiner vier Waggons eine Böschung hinunter. Wenige Stunden zuvor hatte der Betreiber der Bahn, ScotRail, noch vor Überflutungen in der Region gewarnt.

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon sprach beim Kurzbotschaftendienst Twitter von einem "extrem ernsten Unglück". Sechs Menschen werden den Angaben der Polizei zufolge im Krankenhaus behandelt. Keiner von ihnen soll lebensgefährlich verletzt worden sein.

Die Polizei war nach eigenen Angaben um 9.43 Uhr (Ortszeit; 10.43 Uhr MESZ) zu der Unglücksstelle nahe der südlich von Aberdeen gelegenen Stadt Stonehaven gerufen worden. Demnach waren rund 30 Rettungsfahrzeuge vor Ort. Auf im Fernsehen veröffentlichten Videoaufnahmen von der Unglücksstelle war zu sehen, wie Rauch aufstieg.

Starke Gewitter und sintflutartige Regenfälle

Der britische Premierminister Boris Johnson sprach den Opfern sein Beileid aus. "Mit großer Trauer habe ich von dem sehr schwerwiegenden Vorfall in Aberdeenshire erfahren. Meine Gedanken sind bei allen Betroffenen", erklärte er. Der Premierminister dankte den Einsatzkräften vor Ort.

Der schottische Parlamentsabgeordnete Andrew Bowie sprach von einem "riesigen Rettungseinsatz". Er habe bereits mit dem britischen Verkehrsminister Grant Shapps über den Vorfall gesprochen. "Meine Gedanken sind bei allen Betroffenen", twitterte Bowie.

Starke Gewitter und sintflutartige Regenfälle hatten in der Nacht zum Mittwoch Überschwemmungen im Nordosten Schottlands ausgelöst. Wegen des Starkregens sowie Blitzeinschlägen hatte es laut der schottischen Eisenbahn auch Störungen im Schienenverkehr gegeben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen afp und dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team von t-online

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal