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Badeunfall im Rhein – eine Tote, zwei Jugendliche vermisst

Von dpa, aj, lw

Aktualisiert am 17.06.2021Lesedauer: 3 Min.
Badeunfall am Rhein: Nach einem möglichen Badeunfall ist eine Person gerettet worden.
Badeunfall am Rhein: Nach einem möglichen Badeunfall ist eine Person gerettet worden. (Quelle: Marcel Kusch/dpa-bilder)
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Die Suche nach den zwei vermissten Mädchen im Rhein geht weiter. Die Polizei ist mit Rettungsbooten und Hubschraubern unterwegs. Zuvor konnten sie eine 17-Jährige bergen – dem Mädchen aber nicht mehr helfen.

Im Rhein bei Duisburg ist ein 17-jähriges Mädchen ertrunken. Nach zwei weiteren Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren sucht die Polizei am Donnerstagmorgen noch mit Rettungsbooten und Hubschraubern, wie eine Sprecherin mitteilte. Die Hoffnung schwindet, die beiden vermissten Mädchen noch lebend zu finden. "Die Wahrscheinlichkeit, die beiden Mädchen lebend aus dem Rhein zu bekommen, ist sehr gering", sagte die Sprecherin. Die Mädchen stammen nach Polizeiangaben aus Duisburg.

Der Feuerwehr zufolge waren am Mittwoch gegen 17.50 Uhr mehrere Personen im Rhein vermisst gemeldet worden. Eine größere Anzahl an Menschen sei am Ufer gewesen, 20 bis 40 Personen wurden demnach vor Ort betreut. Feuerwehr und Polizei starteten daraufhin eine große Suchaktion mit rund 160 Einsatzkräften, zwei Hubschraubern und mehreren Tauchern. Aus der Luft konnte ein 17-jähriges Mädchen im Wasser gesichtet und mit einem Rettungsboot geborgen werden. Sie starb jedoch nach Reanimationsversuchen später im Krankenhaus.

"Keine Hoffnung"

Die Suche nach den beiden anderen vermissten Mädchen ging stromabwärts weiter, musste allerdings nach vier Stunden mit Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden. Am Donnerstagmorgen wurde die Suche neu koordiniert und fortgesetzt, so die Polizeisprecherin.

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Der Einsatzleiter der Feuerwehr Duisburg sagte der "WAZ" am Mittwochabend, er habe keine Hoffnung, dass die Vermissten noch am Leben seien. "Wenn sie an der Wasseroberfläche gewesen wären, hätten wir sie gesehen. So müssen wir leider davon ausgehen, dass sie sich seit Stunden unter Wasser befinden", wird Christian Umbach von der Zeitung zitiert.

Die niederländischen Behörden seien informiert worden, teilte die Polizei mit – für den Fall, dass die Mädchen ertrunken sind und die Leichen stromabwärts angeschwemmt werden. Ertrunkene sänken zunächst im Wasser ab, sagte eine DLRG-Sprecherin. Der Rhein habe außerdem starke Unterströmungen, die auch geübte Schwimmer nach unten ziehen könnten. Die Leichen tauchten oft erst nach Tagen wieder auf.

29-Jähriger im Rhein ertrunken

Am Samstag war im Rhein nach einem Badeunfall bereits die Leiche eines 29-Jährigen entdeckt worden. Der Mann war am vorherigen Mittwoch in Rheinberg-Orsoy (Kreis Wesel) zum Schwimmen in den Fluss gestiegen und hatte nach wenigen Metern um Hilfe gerufen, wie die Polizei unter Berufung auf Zeugen mitteilte. Er habe noch versucht, sich ans Ufer zu retten, sei dann aber untergegangen und nicht mehr gesehen worden.

Gefunden wurde die Leiche schließlich in der Waal bei Nimwegen (Niederlande), also etliche Kilometer weiter nordwestlich. Der Fluss Waal ist ein in die Nordsee mündender Arm des Rheins.

Schwimmen im Rhein ist "reiner Wahnsinn"

Schwimmen und Baden im Rhein gilt wegen der Strömung als lebensgefährlich. Dennoch halten sich gerade bei warmem, sonnigem Wetter viele Menschen am Wasser auf. Immer wieder kommt es dabei zu schweren, auch tödlichen Unfällen.

"Ich habe gerade für Eltern, die ihre Kinder am Ufer im Wasser spielen lassen, absolut kein Verständnis! Das ist – um es mal deutlich zu sagen – reiner Wahnsinn!", so Michael Blankartz von der Wasserschutzpolizei Duisburg. Die Menschen sollten Freibäder oder bewachte Seen aufsuchen. Wer sich den Eintritt sparen wolle, riskiere sein Leben in der "Todesfalle Rhein", so die Duisburger Polizei.

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