• Home
  • Panorama
  • USA: "Mindestens 50 Tote" bei Tornado in Kentucky ÔÇô Amazon-Lager st├╝rzt ein


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextCorona-Herbst: Erste Ma├čnahmenSymbolbild f├╝r einen TextKlopp jubelt: Liverpool-Star verl├ĄngertSymbolbild f├╝r einen TextKubicki fordert Wielers Rauswurf Symbolbild f├╝r ein VideoKreuzfahrtschiff kollidiert mit EisbergSymbolbild f├╝r einen TextN├Ąchste deutsche Wimbledon-SensationSymbolbild f├╝r einen TextPolen kritisiert Melnyk: "inakzeptabel"Symbolbild f├╝r ein VideoWimbledon: "Ich darf leider nicht rein"Symbolbild f├╝r einen TextBeyonc├ę reitet fast nacktSymbolbild f├╝r einen TextFans attackieren Kultspiel-ErfinderSymbolbild f├╝r einen TextMadonna teilt skurriles BrustfotoSymbolbild f├╝r einen TextBerlin: Sechs Tonnen Granaten entdecktSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRTL-Star w├╝tet gegen Boris BeckerSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

US-Bundesstaat ruft Notstand aus

Von dpa, joh

Aktualisiert am 12.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Das Dach ist eingest├╝rzt: Vor dem Amazon-Zentrum warten die verzweifelten Angeh├Ârigen auf Neuigkeiten zu ihren eingeschlossenen Liebsten. (Quelle: t-online)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Tornados sind ├╝ber mehrere US-Bundesstaaten gezogen und haben enormen Schaden angerichtet. Auch das Lager eines gro├čen Versandh├Ąndlers st├╝rzte ein. Der Pr├Ąsident sagt nun Hilfe zu.

Tornados haben in den USA eine Schneise der Verw├╝stung durch mehrere Bundesstaaten geschlagen und m├Âglicherweise alleine in Kentucky bis zu 100 Menschen das Leben gekostet. "Wir glauben, dass die Zahl der Toten 50 ├╝bertreffen und wahrscheinlich eher bei 70 bis 100 liegen wird", sagte Kentuckys Gouverneur Andy Beshear am Samstag. "Das ist das verheerendste Tornado-Ereignis in der Geschichte unseres Bundesstaates gewesen."


Ein Tornado zerst├Ârte H├Ąuser und Lager in Kentucky

Ein zerdr├╝cktes Auto und ein komplett verw├╝stetes Haus: Tornados haben in den USA eine Schneise der Verw├╝stung durch mehrere Bundesstaaten geschlagen und wohl zahlreiche Menschen das Leben gekostet.
Das zerst├Ârte Warenlager von Amazon.
+17

Beshear rief am Freitagmorgen (Ortszeit) den Ausnahmezustand aus, schickte Nationalgardisten in die betroffenen Gemeinden und bat US-Pr├Ąsident Joe Biden um Unterst├╝tzung. "Kentucky braucht Bundeshilfe, um auf dieses Ereignis zu reagieren", hie├č es in einem vom Gouverneur ver├Âffentlichten Schreiben an Biden am Samstag. Stromausf├Ąlle seien weit verbreitet. 17 der 120 Bezirke in dem Bundesstaat seien von der Katastrophe betroffen.

Biden sagte den von den Tornados betroffenen Bundesstaaten diese Hilfe zu. "Ich verspreche Ihnen, was auch immer ben├Âtigt wird, die Bundesregierung wird einen Weg finden, es zu liefern", sagte der Pr├Ąsident bei einem kurzfristig anberaumten Auftritt in Wilmington (Delaware). Biden stimmte am Samstag einer Notstandserkl├Ąrung f├╝r den Bundesstaat Kentucky zu, der am schlimmsten von den Tornados heimgesucht wurde. Damit wird Hilfe des Bundes beschleunigt.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
B├Âses Erwachen
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?


Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k├Ânnen personenbezogene Daten an Drittplattformen ├╝bermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Biden will sich Bild vor Ort machen

Biden stellte einen Besuch im Katastrophengebiet in Kentucky in Aussicht. Er sagte aber, er wolle damit warten, bis er die Rettungsoperationen nicht behindere. Gemeinsam mit First Lady Jill Biden bete er f├╝r die Opfer und deren Angeh├Ârigen.

Entwarnung gibt es indes nicht. Meteorologen sagten weitere schwere St├╝rme, Tornados und starke Winde vorher, wie die "New York Times" berichtete. Betroffen sein soll vor allem die Region zwischen dem "Lower Mississippi Valley" und dem "Ohio Valley".

Schwere Sch├Ąden in Mayfield

Einige der schwersten Sch├Ąden wurden aus Mayfield gemeldet, einer Stadt mit rund 10.000 Einwohnern im Westen Kentuckys, wo der Bundesstaat an Illinois, Missouri und Arkansas grenzt. Rund 110 Menschen h├Ątten sich in einer Kerzen-Fabrik aufgehalten, als der Tornado vorbeigezogen sei und das Dach des Geb├Ąudes abgerissen habe, sagte Beshear. "Es ist tragisch. Wir glauben, dass wir mindestens ein Dutzend dieser Menschen verloren haben."

In den fr├╝hen Morgenstunden seien mehr als 56.000 Menschen in Kentucky ohne Strom gewesen, sagte der Gouverneur. Er rief den Ausnahmezustand aus und schickte Nationalgardisten in die betroffenen Gemeinden. Im Westen von Kentucky entgleiste ein Zug in dem Sturm.

Dach eines Amazon-Zentrums st├╝rzt ein

Nicht nur in Kentucky hinterlie├čen Tornados eine Spur der Verw├╝stung. In Illinois st├╝rzte das Dach eines Verteilzentrums des Online-H├Ąndlers Amazon teilweise ein. Der Polizei zufolge kamen mehrere Menschen zu Tode. Drohnenaufnahmen von der Umgebung zeigten chaotische Szenen. ├ťberall lagen Tr├╝mmer verstreut. Rettungskr├Ąfte suchten mit Taschenlampen nach Versch├╝tteten.

Amazon-Gr├╝nder Jeff Bezos ├Ąu├čerte sich best├╝rzt ├╝ber die "tragischen Berichte" aus Edwardsville. "Wir sind untr├Âstlich ├╝ber den Verlust unserer Teammitglieder", twitterte er in der Nacht zum Sonntag.

In Monette im Norden von Arkansas starb den Beh├Ârden zufolge mindestens ein Mensch, als ein Tornado das Dach eines Pflegeheimes wegriss. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Die dramatische Situation vor Ort und den Bericht einer verzweifelten Ehefrau sehen Sie hier oder oben im Video.

Entstanden waren die Tornados in der Nacht infolge einer Reihe von Unwettern. Darunter war eine sogenannte Superzelle, die sich im Nordosten von Arkansas gebildet hatte. Dieser besonders gef├Ąhrliche Sturm zog von Arkansas und Missouri nach Tennessee und Kentucky. Auf dem Weg seien einige t├Âdliche Tornados entstanden, sagte der Meteorologe Roger Edward vom Sturmvorhersage-Zentrum des Nationalen Wetterdienstes. Nach Angaben des Zentrums gab es 36 Berichte ├╝ber Tornados in Illinois, Kentucky, Tennessee, Missouri, Arkansas und Mississippi.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Michaela Koschak
AmazonBundesregierungJoe BidenTornadoUSA
Justiz & Kriminalit├Ąt




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website