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Viele Opfer bei Hausbrand in Japan bef├╝rchtet

Von dpa
Aktualisiert am 17.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Einsatzkr├Ąfte in Osaka: Bei einem Geb├Ąudebrand sind Berichten zufolge viele Menschen ums Leben gekommen.
Einsatzkr├Ąfte in Osaka: Bei einem Geb├Ąudebrand sind Berichten zufolge viele Menschen ums Leben gekommen. (Quelle: Kyodo/Reuters-bilder)
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Es ist eine der schlimmsten Katastrophen in Japan seit Jahrzehnten: In Osaka sind mehrere Menschen bei einem Feuer gestorben. Offenbar wurde der Brand absichtlich gelegt.

Brandkatastrophe in der japanischen Millionenstadt Osaka: Bei einem Feuer in einem Hochhaus der Metropole sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Medienberichten zufolge ermittelt die Polizei auch wegen m├Âglicher Brandstiftung. 28 Menschen wurden Opfer des Feuers, bei 27 Personen davon sei "Herz- und Atemstillstand" diagnostiziert worden, berichtete der japanische Fernsehsender NHK am Freitag. Das ist eine in Japan ├╝bliche Formulierung, bevor der Tod von Menschen durch einen Arzt best├Ątigt wird.

Die Ermittler gehen Informationen nach, wonach ein Mann in seinen 50ern oder 60ern am Ungl├╝cksort eine Fl├╝ssigkeit aus einer Papiert├╝te versch├╝ttet habe, wie ├Ârtliche Medien berichteten. Anschlie├čend sei das Feuer ausgebrochen ÔÇô offenbar in einer psychiatrischen Klinik.

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Verheerendster Brand seit 2019

Es ist das verheerendste Feuer in Japan seit einem Brandanschlag 2019 auf ein ber├╝hmtes Anime-Filmstudio in der alten Kaiserstadt Kyoto mit 36 Toten. Der Brand in Osaka war am Vormittag (Ortszeit) in einem achtst├Âckigen Geb├Ąude auf der vierten Etage ausgebrochen, wo sich eine Klinik befindet, die unter anderem psychiatrische Behandlungen anbietet. "Als ich (von meinem nahegelegenen B├╝ro) nach drau├čen schaute, sah ich im Fenster im vierten Stock des Geb├Ąudes eine orangefarbene Flamme", schilderte ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur Kyodo. Eine Frau habe Hilfe suchend aus einem Fenster im sechsten Stock gewunken.

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Eine andere Augenzeugin schilderte dem Fernsehsender NHK, es habe viel dunklen Qualm gegeben und au├čerdem sehr stark gestunken. Dutzende Feuerwehr- und Krankenwagen r├╝ckten zu einem Gro├čeinsatz an. Das Feuer habe sich auf einer Fl├Ąche von rund 20 Quadratmetern ausgebreitet, hie├č es in den Berichten weiter. Der Brand sei nach rund 30 Minuten so gut wie gel├Âscht gewesen, hie├č es. In dem Geb├Ąude an einer belebten Stra├če seien au├čer der Klinik auch ein Textilgesch├Ąft, ein Sch├Ânheitssalon und eine Sprachschule untergebracht. Das Ungl├╝cksgeb├Ąude liegt nahe einem Bahnhof in einem Viertel von Osaka, wo sich mehrere Bars und Nachtclubs befinden.

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Bei einer Brandkatastrophe im ber├╝hmten Tokioter Rotlichtviertel Kabukicho vor 20 Jahren waren 44 Menschen ums Leben gekommen. Das damalige Inferno in einer Spielautomatenhalle und einem zu dem Zeitpunkt stark besuchten Hostessenclub in Japans Hauptstadt war eine der schlimmsten Brandkatastrophen in der Nachkriegsgeschichte des Landes. Die Menschen in dem vierst├Âckigen Ungl├╝cksgeb├Ąude in Tokio waren damals Opfer eklatanter Sicherheitsm├Ąngel geworden.

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