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Sieben-Tage-Inzidenz bei neuem Höchstwert von 528,2

Von dpa
Aktualisiert am 17.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Maskenpflicht in der OsnabrĂŒcker Altstadt.
Maskenpflicht in der OsnabrĂŒcker Altstadt. (Quelle: Friso Gentsch/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert.

Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 528,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 515,7 gelegen, vor einer Woche bei 375,7 (Vormonat: 413,7). Die GesundheitsÀmter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34 145 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.57 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 25 255 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 30 TodesfĂ€lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 52 TodesfĂ€lle gewesen. Das RKI zĂ€hlte seit Beginn der Pandemie 8 000 122 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsĂ€chliche Gesamtzahl dĂŒrfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,14 an (Freitag 3,23). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 7 000 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115 649.

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Impfquote liegt bei 72,7 Prozent

In Deutschland sind am Wochenende mehr als eine halbe Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Am Sonntag wurden 129 000 Impfungen vorgenommen, am Samstag waren es 408 000, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Montag hervorgeht.

Mindestens 60,5 Millionen Menschen haben den vollstÀndigen Grundschutz gegen das Coronavirus mit der meist nötigen zweiten Impfung erhalten. Das entspricht mindestens 72,7 Prozent der Bevölkerung. Hier liegt wie auch bei der Quote Erstgeimpfter Bremen im BundeslÀnder-Vergleich an der Spitze. Sachsen ist jeweils Schlusslicht.

Eine zusĂ€tzliche Auffrischungsimpfung haben 39,2 Millionen Menschen (47,1 Prozent) erhalten. Diese ist wichtig fĂŒr einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron. Beim Anteil der Menschen mit Auffrischungsimpfungen ist das Saarland vorn, auch hier liegt Sachsen am Ende der Skala.

Mindestens eine Impfdosis erhalten haben bisher 62,4 Millionen Menschen (75,1 Prozent). Die Bundesregierung strebt eine Quote von 80 Prozent Erstgeimpfter bis Ende Januar an.

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