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Lauterbach warnt vor Stigmatisierung schwuler MĂ€nner

Von dpa, t-online
26.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach: Die aktuelle Hauptrisikogruppe mĂŒsse vor Stigmatisierung geschĂŒtzt werden.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach: Die aktuelle Hauptrisikogruppe mĂŒsse vor Stigmatisierung geschĂŒtzt werden. (Quelle: Sina Schuldt/dpa-bilder)
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MÀnner, die Sex mit MÀnnern hatten, sind laut dem Gesundheitsminister momentan besonders gefÀhrdet, sich mit den Affenpocken anzustecken. Das Virus könne jedoch jeden treffen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat vor einer Stigmatisierung schwuler MĂ€nner im Zusammenhang mit den Affenpocken gewarnt. Es mĂŒsse verhindert werden, "dass Menschen stigmatisiert werden, die homosexuell sind und Sex mit MĂ€nnern haben", sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". "Das ist einfach wichtig zu sagen: Es kann jeden treffen."

Zuvor hatte der Sprecher der Deutschen Aidshilfe, Holger Wicht, in einem "FAZ"-Podcast betont, es dĂŒrfe nicht der Eindruck entstehen, dass nur Schwule die Krankheit bekommen könnten oder sie gar Schuld an der Verbreitung wĂ€ren. So könnte das – auch von Lauterbach genutzte – Wort "Risikogruppe" so verstanden werden könnte, dass schwule MĂ€nner ein besonderes Risiko darstellen. Gemeint sei aber, dass diese MĂ€nner ein besonderes Risiko hĂ€tten, sich anzustecken. t-online sagte Wicht aber auch: "Herr Lauterbach gibt sich erkennbar MĂŒhe, nicht zu stigmatisieren."

Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (GrĂŒne), sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Donnerstag, es sei ein Trugschluss, "dass schwule oder bisexuelle MĂ€nner an sich gefĂ€hrdeter sind. Das Virus kennt keine sexuelle Orientierung". "Panikmache und Stigmatisierung" mĂŒssten unbedingt vermieden werden.

RKI: Affenpocken werden durch engen Körperkontakt ĂŒbertragen

Affenpocken werden laut Robert Koch-Institut (RKI) durch engen Körperkontakt von Mensch zu Mensch ĂŒbertragen. FĂ€lle wurden bisher insbesondere bei MĂ€nnern diagnostiziert, die gleichgeschlechtlichen Sex haben. Darauf hatte am Dienstag auch Lauterbach hingewiesen: "Die Hauptrisikogruppe zum jetzigen Zeitpunkt sind MĂ€nner, die Sex mit anderen MĂ€nnern gehabt haben. Und das muss man ansprechen können, um diese Gruppe zu schĂŒtzen."

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Das RKI schreibt auf seiner Internetseite: "Das Risiko, sich mit Affenpocken zu infizieren, ist nicht auf sexuell aktive Menschen oder MÀnner, die Sex mit MÀnnern haben, beschrÀnkt. Jeder, der engen körperlichen Kontakt mit einer ansteckenden Person hat, kann sich infizieren." Dass momentan vor allem FÀlle bei schwulen MÀnnern bekannt sind, könnte unter anderem mit mehreren internationalen Events zusammenhÀngen, bei denen es zu Ansteckungen kam.

Eine erhöhte SensibilitĂ€t fĂŒr die Übertragung von Affenpocken sei wichtig, sagte Lehmann. Dazu gehöre auch "zielgruppenspezifische Ansprache gegenĂŒber MĂ€nnern, die Sex mit MĂ€nnern haben". Er fĂŒgte aber hinzu, erhöhte Wachsamkeit fĂŒr Symptome mĂŒsse fĂŒr alle Menschen gelten. "Viele schwule MĂ€nner fĂŒhlen sich an den Beginn der Aids-Krise erinnert, als die Infektion ausschließlich schwulen MĂ€nnern zugeschrieben wurde. Das hat in der Folge dazu gefĂŒhrt, dass schwule MĂ€nner stigmatisiert und andere Gruppen wenig geschĂŒtzt wurden."

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  • Marc von LĂŒbke-Schwarz
Von Marc von LĂŒpke
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