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Ein Anschlag? Der rätselhafte Hubschrauberabsturz von IT-Gründer Wolfgang Haupt


Der rätselhafte Hubschrauberabsturz des IT-Gründers

Von dpa, NoS

Aktualisiert am 29.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Hubschrauberabsturz in Buchen: Bei dem Unglück im Norden Baden-Württembergs starben drei Menschen, darunter Unternehmer Haupt.Vergrößern des BildesHubschrauberabsturz in Buchen: Bei dem Unglück im Norden Baden-Württembergs starben drei Menschen, darunter Unternehmer Haupt. (Quelle: Julian Buchner/Einsatz-Report24/dpa-bilder)
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Der deutsche Internet-Unternehmer Wolfgang Haupt ist bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an – angeblich soll er Morddrohungen erhalten haben.

Nach dem tödlichen Hubschrauberabsturz von "Augustus Intelligence"-Gründer Wolfgang Haupt vor knapp zwei Wochen im Odenwald ist die Ursache weiter unklar. Die Staatsanwaltschaft Mosbach geht momentan noch von einer technischen Ursache aus – doch "Focus" berichtet jetzt von angeblichen Morddrohungen gegen den Unternehmer. Demnach soll Haupt in den Wochen vor dem Absturz mehrmals massive Morddrohungen von einem "Anrufer mit arabischem Akzent" per Telefon erhalten haben.

Der Helikopter stürzte am 17. Oktober in einem Wald in Buchen nahe der Grenze zu Hessen und Bayern ab. Neben Haupt kamen auch ein 18-Jähriger und ein 61-Jähriger ums Leben. Der Helikopter vom Typ Robinson R44 war im mittelfränkischen Herzogenaurach gestartet und gehörte einem der Männer.

Lobby-Affäre um "Augustus Intelligence"

"Focus" beruft sich auf Angehörige und Mitarbeiter von Haupt. Außerdem untersuchten Experten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfallunfalluntersuchung, ob es in der Luft eine vorsätzlich herbeigeführte Detonation gegeben haben könnte, so das Magazin. Der Hubschrauber soll mit einem sehr lauten Knall direkt in ein Waldstück gestürzt sein, berichteten Augenzeugen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mosbach sagte "Bild": "Wir ermitteln in alle Richtungen – auch, ob es Hinweise auf einen Anschlag gibt. Momentan gehen wir aber noch von einer technischen Ursache des Absturzes aus."

Wolfgang Haupts Unternehmen "Augustus Intelligence" war in die Medien geraten, weil es in eine Lobbyaffäre um den CDU-Politiker Philip Amthor verwickelt war. Im Juni 2020 war bekannt geworden, dass Amthor beim Bundeswirtschaftsministerium für das KI-Start-up "Augustus Intelligence" geworben hatte. Zugleich erhielt er bei dem Unternehmen einen Direktorenposten. Daraufhin trat Amthor von diesem Posten zurück.

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