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Spanien: Sechs Tote bei schweren Unwettern

200 Liter Regen pro Quadratmeter  

Sechs Tote bei schweren Unwettern in Spanien

14.09.2019, 14:39 Uhr | dpa, jmt

 (Quelle: Reuters)
Spanien: Mehrere Tote nach heftigen Regenfällen

Nach heftigen Unwettern sind im Südosten Spaniens mehrere Personen ums Leben gekommen. Offenbar wurden sie in ihren Autos vom Hochwasser überrascht und ertranken. (Quelle: Reuters)

Vollkommen überflutet: Die heftigen Regenfälle im Südosten Spaniens haben mehrere Todesopfer gefordert. (Quelle: Reuters)


Ausnahmezustand in Spanien: Flughäfen müssen geschlossen werden, für Hunderttausende Schüler fällt die Schule aus. Die heftigen Unwetter haben mehrere Menschenleben gefordert.

Nach den schweren Unwettern an der spanischen Mittelmeerküste ist die Zahl der Toten am Samstag auf sechs gestiegen. Die Leiche des sechsten Opfers, eines 41 Jahre alten Mannes, sei am Samstag in einem ländlichen Gebiet der Gemeinde Orihuela in der ostspanischen Provinz Alicante gefunden worden, teilten die Behörden mit. Einsatzkräfte des Militärs und der Polizei hätten im überschwemmten Gebiet auch das Motorrad geborgen, mit dem der Mann unterwegs gewesen sei, hieß es.

Zuvor war am Freitag im andalusischen Almería ein Mann gestorben, als er mit seinem Auto in einer überfluteten Unterführung stecken blieb. Er hatte laut Presseberichten anscheinend Warnhinweise übersehen, als er in den Tunnel fuhr.

Ein weiterer Mann kam in La Jámula in der Nähe von Granada ums Leben. Nachdem zunächst der Wagen des 36-Jährigen gefunden worden war, wurde einige Zeit später von einem Hubschrauber aus die Leiche des Vermissten entdeckt. Auch in der Nähe von Alicante gab es ein Opfer: Dort sei ein 58-Jähriger in den Wassermassen ertrunken, berichtete die Zeitung "El País" am Abend. Bereits am Donnerstag waren in dem Dorf Caudete zwei Menschen in ihrem Auto ums Leben gekommen.

 

 
Am heftigsten betroffen von dem Unwetter waren die Provinzen Almería, Murcia, Alicante und Valencia. An einigen Orten fielen mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Einige Flüsse traten über die Ufer. Die Flughäfen in Almería und Murcia wurden geschlossen. In der autonomen Region Valencia fiel für rund 700.000 Schüler der Unterricht aus, wie Medien meldeten. In Cabo de Gata in der Provinz Almería musste ein Campingplatz geräumt werden. Die rund 60 Camper stammten aus verschiedenen Ländern, hieß es.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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