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Griechenland: Massensterben von Zugvögeln durch starke Winde

Wegen starken Winden  

Massensterben von Zugvögeln in Griechenland

10.04.2020, 10:31 Uhr | AFP

Griechenland: Massensterben von Zugvögeln durch starke Winde . Zugvögel (Symbolbild): In Griechenland sind tausende Zugvögel gestorben.  (Quelle: imago images/blickwinkel)

Zugvögel (Symbolbild): In Griechenland sind tausende Zugvögel gestorben. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Jedes Jahr fliegen zahlreiche Zugvögel von Afrika nach Europa, in Griechenland sind nun zahlreiche verendet. Der Grund dafür liegt wohl in den Wetterverhältnissen.

Außergewöhnlich starke Winde über Griechenland haben zum Tod von tausenden Zugvögeln geführt. Die Verbindung der heftigen Winde mit niedrigen Temperaturen und in manchen Regionen auch Regen habe das Vogelsterben ausgelöst, teilte der griechische Ornithologen-Verband am Donnerstag mit.

Laut der Tierschutzorganisation Anima wurden verendete Vögel in Straßen und auf Balkonen von Athen, in Nordgriechenland, an einem See nahe der Hafenstadt Nafplio sowie auf Ägäis-Inseln gefunden.

Griechenland liegt auf einer der wichtigsten Routen 

In den Frühlingsmonaten reisen Zugvögel von Afrika nach Europa. Griechenland liegt auf einer ihrer wichtigsten Flugrouten. Windströme aus dem Süden hätten Vogelschwärme in Windströme aus nördlicher Richtung getrieben, erläuterten die Vogelexperten. Um den heftigen Windkollisionen zu entkommen, seien viele erschöpfte Vögel in Richtung Festland geflogen. Dort verendete ein Großteil von ihnen.

Betroffen von dem Desaster sind nach Angaben der Ornithologen vor allem Schwalben und Mauersegler. Der Verband appellierte an die Bürger, sich vorsichtig auf den Straßen zu bewegen, damit sie nicht versehentlich noch lebende Vögel tot treten. Wie in der ganzen Welt sind aber auch in Griechenland wegen Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise derzeit deutlich weniger Menschen auf den Straßen unterwegs als zu normalen Zeiten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP 

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