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Ätna speit: Schwefeldioxid und Vulkansche an der Zugspitze


Ätna ausgebrochen
Vulkanasche weht bis zur Zugspitze

Von dpa
Aktualisiert am 11.03.2021Lesedauer: 1 Min.
Schnee liegt um Deutschlands höchstgelegenen Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) auf der Zugspitze: Asche aus dem Vulkan Ätna ist weit getrieben worden.Vergrößern des BildesSchnee liegt um Deutschlands höchstgelegenen Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) auf der Zugspitze: Asche aus dem Vulkan Ätna ist weit getrieben worden. (Quelle: Angelika Warmuth/dpa-bilder)
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Nur zwei Tage nach dem Vulkanausbruch des Ätnas stellen Forscher etwas Interessantes fest: Asche ist von Luftschichten bis auf Deutschlands höchsten Berg getragen worden.

Der Ausbruch des Ätna ist auch auf der Zugspitze messbar gewesen. Nur zwei Tage nach der Eruption des Vulkans im Süden Italiens am 22. Februar stellten Forscher der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) bereits Schwefeldioxid und Aschepartikel fest.

Die Messstelle des Deutschen Wetterdienstes (DWD) unterhalb des Zugspitzgipfels registrierte in der Atmosphäre in der letzten Februarwoche bis zu 20 ppb (parts per billion = Teilchen pro ein Milliarde Luftteilchen) an Schwefeldioxid – der Normalwert liegt in der Regel unter 1 ppm. Auch die Aschepartikel in der Luft nahmen stark zu. Die Werte korrelierten zeitlich mit den Ausbrüchen des mehr als 1.000 Kilometer entfernten Ätna auf Sizilien.

Bewegung in Luftschichten gen Norden

Die vulkanischen Emissionen am 22. Februar hätten eine für den Ätna ungewöhnliche Höhe von bis zu zwölf Kilometern erreicht und seien in nordwestliche Richtung über das Mittelmeer und die Südküste von Sardinien gezogen. Die Messungen am Schneefernerhaus wiesen aber darauf hin, dass es in den Luftschichten eine Bewegung Richtung Norden gab, die die Vulkanwolke über die Alpen bis nach Deutschland brachte. Diese Bewegung sei auch gut mit Hilfe von Satellitendaten beobachtet worden.

Auch beim Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010 auf Island wurden zeitnah erhöhte Schwefeldioxidwerte und Aschepartikel an der UFS gemessen. Mithilfe der damals gewonnen Information über die Ausbreitung und die Aschemenge konnten unter anderem Warnungen für Flugreisen untermauert werden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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