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Vulkanausbruch nahe Islands Hauptstadt Reykjavik

Von dpa, joh

Aktualisiert am 20.03.2021Lesedauer: 3 Min.
Lava-Ströme ergießen sich aus dem Vulkan Fagradalsfjall im SĂŒden Islands.
Lava-Ströme ergießen sich aus dem Vulkan Fagradalsfjall im SĂŒden Islands. (Quelle: Icelandic Meteorological Office/Reuters-bilder)
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Wieder macht Island mit seismischen AktivitÀten Schlagzeilen. Diesmal ist der Vulkan Fagradalsfjall ausgebrochen, nachts kann man das Leuchten der Lava sehen.

Auf Island ist es zu einem seit lÀngerem erwarteten Vulkanausbruch gekommen. Die Eruption auf der Reykjanes-Halbinsel nicht weit entfernt von der Hauptstadt Reykjavik nahm am Freitagabend ihren Anfang, Lavaströme breiteten sich in der Folge aus einem Riss von einigen hundert Metern LÀnge aus.

SpektakulĂ€re Bilder aus der Region zeigten, wie sich der Himmel ĂŒber dem nahe gelegenen Berg Fagradalsfjall rot fĂ€rbte, kleine LavafontĂ€nen durch Risse in der Erde in die Höhe spritzten und sich glĂŒhende Lavaströme langsam den Weg ins Tal Geldingadalur bahnten.

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Örtlichen Medienberichten zufolge wurde ein Hubschrauber der KĂŒstenwache zum Ort des Geschehens geschickt, um Ausmaß und Folgen des Vulkanausbruchs besser einschĂ€tzen zu können. Auf Bildern in sozialen Medien und im lokalen Fernsehen war ein rotes Leuchten ĂŒber dem Vulkangipfel erkennbar, das am Nachthimmel kilometerweit zu sehen war.

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Die OberflĂ€che des Vulkans war auf einer LĂ€nge von 500 Metern aufgerissen und kleine LavafontĂ€nen spritzten in die Höhe. Ein glĂŒhender Strom flĂŒssigen Gesteins ergoss sich entlang der Bergflanken und erreichte den Angaben zufolge eine GrĂ¶ĂŸe von etwa einem Quadratkilometer.

Der Zugang zum Vulkan Fagradalsfjall in Island ist abgesperrt. Er war in der Nacht zum Samstag ausgebrochen.
Der Zugang zum Vulkan Fagradalsfjall in Island ist abgesperrt. Er war in der Nacht zum Samstag ausgebrochen. (Quelle: Seeliger/imago-images-bilder)

Regierungschefin JakosdĂłttir: Keine Menschen in Gefahr

Trotz des dramatischen Anblicks sprachen die Behörden am Samstag von einem geringen Ausbruch, sie gingen auch nicht davon aus, dass Menschen oder die nahegelegene Ortschaft GrindavĂ­k in Gefahr sind. "Wir beobachten die Situation genau und sie wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht als Bedrohung fĂŒr umliegende StĂ€dte betrachtet", schrieb Islands Regierungschefin KatrĂ­n JakobsdĂłttir auf Twitter. Sie bat darum, sich aus der unmittelbaren Umgebung der Eruption fernzuhalten.

"Diese Art von Ausbruch an einem Ort wie diesem verursacht in Island keine Sorge", wurde JakobsdĂłttir in einer Mitteilung ihrer Regierung zitiert. Die Eruption werde als klein betrachtet und stelle aufgrund ihrer Lage keine Bedrohung fĂŒr Reykjavik, andere besiedelte Gebiete oder Infrastruktur dar.

Wie der Meteorologische Behörde Vedurstofa mitteilte, beschrÀnkt sich der Ausbruch auf ein relativ kleines Gebiet im oberen Teil des Tals. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass der Lavafluss SchÀden verursache. Auch Ascheregen trat zunÀchst nicht auf.

Letzter Vulkanausbruch vor mehr als 700 Jahren

Bei der Eruption handelt sich nicht um den klassischen Ausbruch eines zentralen einzelnen Vulkans. Vielmehr stammt die an die ErdoberflĂ€che tretende Lava von einem unterirdischen vulkanischen System namens KrĂœsuvĂ­k. Dem Ausbruch haben die IslĂ€nder den Namen Geldingadalsgos gegeben. Der Eruptionsort liegt auf der Reykjanes-Halbinsel etwa 30 Kilometer entfernt von Reykjavik am sĂŒdwestlichen Zipfel Islands in unbewohntem Gebiet – bis zur nĂ€chsten Ortschaft GrindavĂ­k sind es zehn Kilometer. Der letzte Ausbruch auf der Halbinsel wurde nach Regierungsangaben vor ĂŒber 700 Jahren verzeichnet.

Der Zivil- und Katastrophenschutz riet dazu, WohnhĂ€user im Einzugsgebiet der vulkanischen Gasschwaden nicht zu verlassen und Fenster geschlossen zu halten. Der bekannte Geophysiker MagnĂșs Tumi Gudmundsson sagte dem Rundfunksender RÚV, der Ausstoß giftiger Gase scheine bislang niedrig zu sein. Ändere sich daran nichts, bestehe fĂŒr niemanden eine Gefahr.

Wie lange sich die Eruption hinziehen könne, lĂ€sst sich laut Gudmundsson noch nicht abschĂ€tzen. "Sie könnte heute Abend zu Ende sein oder nach einem Monat. Wir sollten nicht versuchen, vorherzusagen, wann sie stoppt", sagte der Vulkanexperte. Der Ausbruch sei ein bemerkenswertes Ereignis, sehr ĂŒberraschend komme sie aber nicht.

Tausende Erdbeben kĂŒndigten Ausbruch an

Eine Eruption wie diese war in der Tat seit lĂ€ngerem in der Region erwartet worden. In der letzten Woche gab es mehr als 16.000 Erdbeben (bis StĂ€rke 5.7) auf der Reykjanes-Halbinsel. Sie galten als Vorboten fĂŒr einen vulkanischen Ausbruch, weshalb die Experten schon Anfang MĂ€rz vor einer bevorstehenden Eruption gewarnt hatten.

Obwohl Islands Hauptflughafen Keflavik auf der Halbinsel liegt, dĂŒrfte auch der Luftverkehr nicht grĂ¶ĂŸer oder langfristig beeintrĂ€chtigt werden – ganz im Gegenteil zum Ausbruch des Vulkangletschers Eyjafjallajökull vor elf Jahren. Der damalige Ausbruch mit seiner folgenden kilometerhohen Aschewolke hatte im FrĂŒhjahr 2010 den internationalen Flugverkehr ĂŒber Tage ins Chaos gestĂŒrzt. Der kleinen Inselnation mit ihren rund 360.000 Einwohnern hatte der Ausbruch des schwer aussprechbaren Vulkans schlagartig international zu mehr Bekanntheit verholfen.

Keine Auswirkungen auf den Flugverkehr

Der Flugverkehr wurde nach dem Beginn der jetzigen Eruption nicht eingestellt. Der Flughafenbetreiber Isavia verzichtete auf ein generelles Flugverbot und ordnete nur eine Sperrzone fĂŒr Drohnen im Umkreis von fĂŒnf Kilometern an. Es werde damit gerechnet, dass der Ascheregen minimal bis nicht-existent sein werde, teilte die Vedurstofa am Samstag mit.

Über den Flughafen in Keflavik kommen nahezu alle Reisenden nach Island. In der NĂ€he des Eruptionsorts befindet sich auch das beliebte Thermalbad Blaue Lagune, das zu den meistbesuchten Touristenattraktionen der Nordatlantik-Insel zĂ€hlt.

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  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
ErdbebenIslandVulkanausbruch
Justiz & KriminalitÀt




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