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Sexuelle Ausbeutung: Weltweit jedes achte Kind betroffen


USA besonders betroffen
Studie: Online-Missbrauch von Kindern wird zu "Globaler Pandemie"

Von afp
27.05.2024Lesedauer: 1 Min.
Mädchen mit Smartphone (Symbolbild): Etwa 302 Millionen Kinder waren letztes Jahr online von sexueller Ausbeutung betroffen.Vergrößern des BildesMädchen mit Smartphone (Symbolbild): Etwa 302 Millionen Kinder waren letztes Jahr online von sexueller Ausbeutung betroffen. (Quelle: IMAGO/imago-images-bilder)
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Neue Studie zeigt schockierende Zahlen. Jedes achte Kind weltweit wird online sexuell ausgebeutet.

Eine am Montag veröffentlichte Studie des Childlight Global Child Safety Institute der Universität Edinburgh hat aufgedeckt, dass etwa 302 Millionen Kinder und Jugendliche im Jahr 2020 online sexuell ausgebeutet wurden. Das bedeutet, dass weltweit jedes achte Kind Opfer von sexuellem Missbrauch im Internet ist.

Dazu zählen Straftaten wie die Herstellung und Verbreitung von Fotos und Videos mit sexuellem Inhalt, Online-Erpressung mit sexuell eindeutigen Aufnahmen und der Einsatz von künstlicher Intelligenz für gefälschte Fotos und Videos.

Internet-Missbrauch in den USA besonders stark

Die Untersuchung zeigt auf, dass dieses Problem global verbreitet ist, wobei die USA besonders betroffen sind. Dort gab laut Studie jeder neunte Mann zu, bereits einmal online Kinder sexuell missbraucht zu haben. Paul Stanfield vom Childlight Institut erklärte, Aufnahmen von sexuellem Kindesmissbrauch seien so weit verbreitet, dass durchschnittlich sekündlich neue Fälle bei Behörden und Hilfsorganisationen gemeldet werden.

Auffällig ist beispielsweise das Vorgehen krimineller Banden aus Westafrika und Südostasien gegen britische Jugendliche. Diese geben sich als Teenager aus und erpressen ihre Opfer, indem sie sie dazu bringen, intime Aufnahmen von sich zu senden. Die Kriminellen fordern im Anschluss Geld und drohen mit der Veröffentlichung des Materials. Stanfield bezeichnete die Situation als "globale Pandemie", die eine ebenso globale Reaktion erfordere.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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