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Grevesmühlen: Update von der Polizei nach rassistischen Angriff auf Kinder


Vorfall sorgte für bundesweite Empörung
Rassistischer Angriff in Grevesmühlen: neue Details

Von dpa
17.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Mutmaßlich rassistischer Angriff in GrevesmühlenVergrößern des BildesEine Gruppe junger Menschen soll in Grevesmühlen zwei ghanaische Mädchen angegriffen haben. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa/dpa-bilder)
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Nach dem mutmaßlichen rassistischen Angriff auf zwei Mädchen in Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei ein Update gegeben. Hinweise aus der Bevölkerung halfen.

Der Vorfall in Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern) bei dem ein achtjähriges Mädchen aus Ghana verletzt worden sein soll, wird von den Ermittlern nun anders bewertet als zunächst angenommen. Nach Auswertung von Videoaufnahmen gab das Polizeipräsidium Rostock am Montagabend bekannt, dass das achtjährige Mädchen keine körperlichen Verletzungen erlitten hat, die auf die ursprünglich gemeldete Tathandlung hindeuten.

Zuvor hatte die Polizei berichtet, dass dem Mädchen unter anderem ins Gesicht getreten worden sei. Diese Nachricht hatte bundesweit Empörung ausgelöst.

Das Kind war am Freitagabend zusammen mit seiner zehnjährigen Schwester in der Stadt unterwegs. Die aktuellen Ermittlungen ergaben, dass das achtjährige Mädchen mit ihrem Roller an einem Jugendlichen vorbeifahren wollte. "Dieser versperrte dem Mädchen offenbar mit seinem ausgestreckten Bein den Weg und traf sie mit seiner Fußspitze", so die Aussage der Polizei. In dieser Situation befand sich eine größere Gruppe Jugendlicher in der Nähe. Verängstigt und weinend wandten sich die Kinder an ihre Eltern.

Fotos und Videos aus der Bevölkerung

Als die Eltern der Mädchen daraufhin versuchten, die Jugendlichen zur Rede zu stellen, kam es zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen. Dabei wurden auch rassistische Beleidigungen geäußert. Ursprünglich teilte die Polizei mit, dass sowohl das achtjährige Kind als auch der Vater leicht verletzt wurden. An den Angaben zum Vater änderte sich nichts.

Die Polizei hatte nach dem Vorfall um Hinweise aus der Bevölkerung gebeten. Auf diese Bitte hin wurden unter anderem Foto- und Videoaufnahmen eingereicht. Eine zehnköpfige Ermittlergruppe unter Leitung des Staatsschutzes, die nach dem Vorfall eingerichtet wurde, führt die Ermittlungen weiterhin fort.

Transparenzhinweis
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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