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Niedersachsen: Polizei verhaftet radikale Islamisten


Polizei verhindert Überfall - gibt es terroristischen Hintergrund?

Von dpa
Aktualisiert am 30.09.2017Lesedauer: 1 Min.
Die Polizei wollte sich zu dem mutmaßlichen terroristischen Hintergrund bisher nicht äußern. (Symbolbild)Vergrößern des BildesDie Polizei wollte sich zu dem mutmaßlichen terroristischen Hintergrund bisher nicht äußern. (Symbolbild) (Quelle: Marijan Murat)
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Die Polizei hat nach eigenen Angaben einen geplanten Überfall auf ein Juweliergeschäft bei Bremen verhindert und damit vermutlich Waffengeschäfte unterbunden. Wie eine Polizeisprecherin am Samstag mitteilte, nahmen die Ermittler schon am Freitag sechs Männer vorübergehend fest. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" soll es sich bei einem Teil von ihnen um radikale Islamisten handeln. Eine offizielle Bestätigung der Behörden gab es dafür aber zunächst nicht.

Am Freitag hat die Bremer Polizei sechs Personen festgenommen, die einen Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Osterholz-Scharmbeck geplant haben sollen. Laut Aussagen der Polizei wollten die mutmaßlichen Täter mit der Beute den Kauf von Waffen finanzieren. Die "Welt am Sonntag" berichtet, dass es sich zum Teil um radikale Islamisten handelt. Auf Nachfragen zu einem islamistischen Hintergrund habe sich die Bremer Polizei der Zeitung zufolge nicht äußern wollen.

"Die Ermittlungen richten sich aktuell nur gegen vier Beschuldigte", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bremen, Frank Passade, am Samstag. "Gegen zwei von ihnen wird heute Antrag auf Haftbefehl gestellt." Drei Beschuldigte wohnten in Bremen, einer komme aus Frankreich. "Es geht um Schnellfeuergewehre", so Passade.

Bereits seit mehreren Wochen liefen in dem Zusammenhang Ermittlungen, wie die Polizeisprecherin mitteilte. Die im Fokus stehende Gruppe stehe im Verdacht des Waffenhandels. Dabei gehe es um den Ankauf von Waffen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fielen. Der Erfolg der Ermittler sei einer intensiven Zusammenarbeit der Kriminalpolizei Bremen mit Dienststellen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg sowie dem Bundeskriminalamt (BKA) und französischen Sicherheitsbehörden zu verdanken.

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