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Mutmaßlicher Paketbomber sprengt sich in die Luft

Nach Anschlagserie in Texas  

Mutmaßlicher Paketbomber sprengt sich in die Luft

21.03.2018, 11:20 Uhr | dpa, AFP

Mutmaßlicher Paketbomber sprengt sich in die Luft. Polizisten beim Zugriff auf den mutmaßlichen Täter: Der Verdächtige sprengte sich während des Einsatzes in die Luft. (Quelle: dpa/Jay Janner/Austin American-Statesman)

Polizisten beim Zugriff auf den mutmaßlichen Täter: Der Verdächtige sprengte sich während des Einsatzes in die Luft. (Quelle: Jay Janner/Austin American-Statesman/dpa)

In Texas explodiert eine Reihe von Paketbomben. Die Polizei ist dem mutmaßlichen Täter auf der Spur. Beim Zugriff kommt es erneut zu einer Explosion.

Der mutmaßliche Paketbomber von Austin ist tot. Er habe sich in seinem Auto in die Luft gesprengt, als er festgenommen werden sollte, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Verdächtige ist demnach ein 24 Jahre alter Weißer. In den vergangenen Tagen waren in Austin, der Hauptstadt des Bundesstaats Texas, mehrere Sprengsätze explodiert; dabei gab es zwei Tote und mehrere Verletzte.

In Texas hatte es eine Reihe von Paketexplosionen gegeben. Insgesamt waren dabei zwei Menschen getötet worden, weitere verletzt. Zuletzt ging am Dienstag beim Kurierunternehmen FedEx in der Kleinstadt Schertz ein Paket auf einem Förderband in die Luft, wie die Polizei mitteilte. Eine Mitarbeiterin wurde leicht verletzt. Bei der Aufgabe dieses Pakets war der mutmaßliche Täter laut KEYE TV gefilmt worden. 

Bei einer FedEx-Niederlassung in der Nähe des Flughafens von Austin wurde später auch das zweite Paket entdeckt, das ebenfalls einen Sprengsatz enthielt. Es konnte dem FBI zufolge rechtzeitig unschädlich gemacht werden. An wen das Paket adressiert war, wollte die Polizei nicht sagen. Der Polizeichef der Stadt, Michael Hansen, sagte, das FedEx-Kurierzentrum sei nicht das Ziel der Paketbombe gewesen. 

Eine von den Explosionen in Texas betroffene Frau ist wegen des Schocks in eine Decke gewickelt: Die Paketbombenserie hat Texas erschüttert. (Quelle: dpa/Eric Gay)Eine von den Explosionen in Texas betroffene Frau ist wegen des Schocks in eine Decke gewickelt: Die Paketbombenserie hat Texas erschüttert. (Quelle: Eric Gay/dpa)

Die Zeitung "Austin American-Statesman" zitierte eine FBI-Sprecherin mit den Worten, man untersuche den Vorfall in Zusammenhang mit der laufenden Ermittlung in der Großstadt. Die Sender Fox San Antonio und KSAT-TV berichteten unter Berufung auf Ermittler, das Paket in Schertz habe Nägel und kleine Metallteile enthalten. Die Polizei wollte dies nicht bestätigen.

Die Hintergründe sind noch unklar

Aus der Nähe von Austin wurde anschließend eine weitere Explosion gemeldet – diesmal in einem Second-Hand-Laden, dessen Erlöse wohltätigen Zwecken zugute kommen. Nach ersten Erkenntnissen gab es mehrere Leichtverletzte. 

In Austin waren im März zuvor schon drei Paketbomben hochgegangen. Eine vierte Bombe explodierte in einem Wohnviertel und wurde durch einen Stolperdraht ausgelöst, als zwei Männer ihre Fahrräder die Straße entlang schoben. Beide wurden verletzt. 

Brian Manley, der vorläufige Polizeichef in Austin, spricht bei einer Pressekonferenz über die Paketbomben-Serie. (Quelle: dpa/Jay Janner)Brian Manley, der vorläufige Polizeichef in Austin, spricht bei einer Pressekonferenz über die Paketbombenserie. (Quelle: Jay Janner/dpa)

Die Behörden äußerten sich bislang aber noch nicht zu den Hintergründen der Taten. Nach den ersten drei Bomben hatten die Ermittler unter anderem ein rassistisches Motiv vermutet, weil die Opfer Afroamerikaner sowie eine Frau hispanischen Ursprungs waren. Die vierte Bombe passte aber nicht in dieses Muster.

Die Ermittler sahen jedoch einen Zusammenhang zwischen den ersten vier Bomben und sprachen von einem Serientäter. US-Präsident Donald Trump sagte, man müsse den oder die Täter so schnell wie möglich finden. Wer so etwas tue, sei krank. 

Verwendete Quellen:
  • dpa

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