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Tödlicher Polizeieinsatz in Pirmasens: Beamte setzten Taser ein

Herzinfarkt  

Mann stirbt bei Polizeieinsatz – durch Elektroschocker?

22.01.2019, 11:10 Uhr | dpa

Tödlicher Polizeieinsatz in Pirmasens: Beamte setzten Taser ein. Eine Elektroschockpistole: Noch ist unklar, ob der Tod des Mannes mit dem Einsatz des Geräts zusammenhängt. (Symbolbild) (Quelle: imago/Reiner Zensen)

Eine Elektroschockpistole: Noch ist unklar, ob der Tod des Mannes mit dem Einsatz des Geräts zusammenhängt. (Symbolbild) (Quelle: Reiner Zensen/imago)

Die Beamten sollten den Mann in eine Psychiatrie bringen, aber er wehrte sich. Mit einem Elektroschocker konnten Beamte den 56-Jährigen überwältigen – kurze Zeit später kollabierte er.

Im rheinland-pfälzischen Pirmasens ist ein Mann nach einem Polizeieinsatz gestorben. Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Zweibrücken war der Mann zuvor mit einem Distanz-Elektroimpulsgerät, auch Taser oder Elektroschocker genannt, von der Polizei angegangen worden. Er sollte demnach am vergangenen Freitag vom Ordnungsamt Pirmasens in die Psychiatrie verbracht werden.

Weil der Mann massiv Widerstand geleistet habe, sei der Taser eingesetzt worden, hieß es. Der Mann sei auf dem Weg zum Krankenhaus kollabiert und in der Notaufnahme an einem Herzinfarkt gestorben. "Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet und mit den Ermittlungen die Kriminaldirektion Kaiserslautern betraut", teilte die Staatsanwaltschaft in Zweibrücken mit.

Bis 2021 sollen alle Polizeiinspektionen von Rheinland-Pfalz Taser erhalten

Ob der Elektroschocker eine Rolle bei dem tragischen Fall spielt, gilt als völlig offen. Vor wenigen Tagen hatte Innenminister Roger Lewentz (SPD) mitgeteilt, dass alle 72 Polizeiinspektionen in Rheinland-Pfalz bis 2021 den sogenannten Taser erhalten sollen. Speziell geschulte Polizisten in Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Trier haben ihn bereits.

An dem umstrittenen Einsatz waren zwei Beamte des Ordnungsamtes sowie ein Beamter der Betreuungsbehörde der Stadtverwaltung und zwei Polizeibeamte beteiligt.


Das Gerät soll Täter außer Gefecht setzen

Mit einer Elektroschockpistole wird ein Täter mehrere Sekunden lang handlungsunfähig gemacht. Zwei mit Drähten verbundene Projektile werden gezielt auf den Brustbereich abgefeuert  – über die Drähte werden elektrische Impulse auf den Körper übertragen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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