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Aufregung in Leverkusen: Mitarbeiterin soll Kita-Essen vergiftet haben

Polizei eingeschaltet  

Leverkusen: Mitarbeiterin soll Kita-Essen vergiftet haben

28.03.2019, 17:44 Uhr | dpa, aj

 (Quelle: Reuters)
Leverkusen: Mitarbeiterin soll KiTa-Essen vergiftet haben

In einer Kindertageseinrichtung wurde in zwei Fällen Essen entdeckt, das mit Reinigungsmitteln vergiftet worden war. Laut Polizei gibt es einen vagen Anfangsverdacht gegen eine Mitarbeiterin. (Quelle: Reuters)

Kindertagesstätte in Leverkusen: Gleich zwei Mal entdeckten Mitarbeiter Rückstände von Reinigungsmitteln im Essen für die Kinder. (Quelle: Reuters)


Ein verdächtiger Geruch machte die Küchenhilfe stutzig. Zwei Mal wurden Gerichte, die nach Reinigungsmitteln rochen an eine Kindertageseinrichtung geliefert. Die Polizei hegt einen schlimmen Verdacht.

Nach zwei Fällen von verunreinigtem Essen in einer Leverkusener Kita hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Das betroffene Essen soll nach Reinigungsmitteln gerochen haben, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei am Mittwoch. "Es hat aber kein Kind jemals etwas davon gegessen."

Laborergebnisse hätten laut einem Bericht der "Rheinischen Post" aufgezeigt, dass es sich um Reinigungsmittel gehandelt habe, die in der Kita selbst zum Putzen verwendet wurden. Demnach werde eine Mitarbeiterin verdächtigt, diese absichtlich dem Essen zugefügt zu haben. Dazu sei sogar in einem Fall eine Spritze verwendet worden.

"Das ganze Kita-Team genießt ein hohes Vertrauen in der Elternschaft. Es ist im Moment unerklärlich", sagte die Fachbereichsleiterin des Kita-Verbunds, Nadja Georgi, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.
 


Nach Polizeiangaben war einer Küchenhilfskraft der Kita in zwei Fällen im Januar und Februar das komisch riechende Essen aufgefallen. Es sei an den Caterer zurückgegeben worden. Am 8. März sei dann eine Anzeige bei der Polizei eingegangen, seitdem werde ermittelt.

Die Ursache war zuerst bei dem Caterer, der das Essen zulieferte, vermutet worden, wie es in dem Bericht der "Rheinischen Post" hieß. Das Essen werde nun täglich von zwei Fachkräften und dem Caterer überprüft, bevor es an die Kinder gehe. Außerdem würden Proben genommen und im Labor untersucht.

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