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London: Lesbisches Paar im Bus verprügelt – Verdächtige wieder frei

Nach homophobem Angriff  

Fünf Verdächtige in London wieder freigelassen

09.06.2019, 14:30 Uhr | dpa

 (Quelle: Reuters)
London: Gewalt gegen lesbisches Frauenpaar

Die US-Amerikanerin Chris und ihre Partnerin Melania aus Uruguay wurden Ende Mai von einer Gruppe Jungen in einem Londoner Bus angegriffen. Eine Gruppe junger Männer wollte die Frauen zwingen sich zu küssen. Als sie sich weigerten, wurden die Männer gewalttätig. (Quelle: Reuters)

Frauenfeindlicher Angriff in London: Eine Gruppe junger Männer wollte zwei Frauen mit Gewalt dazu zwingen sich zu küssen. (Quelle: Reuters)


Nach dem Angriff auf ein lesbisches Paar in London sind die Verdächtigen auf Kaution wieder frei. Sie sollen die zwei Frauen beschimpft und geschlagen haben. Scotland Yard fahndet nicht nach weiteren Tätern.

Nach der Prügelattacke auf ein lesbisches Paar in einem Londoner Doppeldeckerbus sind die fünf jugendlichen Verdächtigen gegen Kaution erst einmal wieder freigelassen worden. Sie müssen sich Anfang Juli zu einem Termin melden, wie Scotland Yard am Samstagabend mitteilte. Nach weiteren Verdächtigen werde derzeit nicht gefahndet.

Homophobe Angriffe in London stark gestiegen

Die Verdächtigen im Alter von 15 bis 18 Jahren sollen die aus den USA und Uruguay stammenden Frauen bereits am 30. Mai mit homophoben Sprüchen beschimpft und krankenhausreif geschlagen haben. Den mutmaßlichen Tätern wird der Polizei zufolge Körperverletzung und Diebstahl vorgeworfen – sie hatten den beiden Frauen auch eine Tasche und ein Handy weggenommen.


Eine der Frauen hatte ein Bild von sich und ihrer Freundin nach dem Vorfall auf Facebook veröffentlicht. Die Aufnahme mit den blutverschmierten Gesichtern löste Entsetzen aus. Sowohl Premierministerin Theresa May als auch Londons Bürgermeister Sadiq Khan verurteilten den Angriff scharf. Nach Polizei-Statistiken haben die gemeldeten homophoben Angriffe in der britischen Hauptstadt deutlich zugenommen: Die Zahl der Fälle stieg demnach von 1.488 im Jahr 2014 auf 2.308 im vergangenen Jahr.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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