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München: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Elfjährige – Fahndung nach Täter

Täter flüchtig  

Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Elfjährige – Fahndung

26.06.2019, 18:22 Uhr | dpa

 (Quelle: Reuters)
Polizei fahndet nach Vergewaltiger

Die Polizei in München fahndet nach einem unbekannten Mann, der am Dienstag ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt haben soll. (Video: Reuters)

Verdächtiger festgenommen: Ein Mann mit Wolfsmaske soll eine Elfjährige vergewaltigt haben. (Quelle: Reuters)


In München ist eine Elfjährige Opfer eines schweren Verbrechens geworden. Die Ermittlungsgruppe "Wolf" fahndet nach dem Peiniger des Kindes.

In München ist ein elfjähriges Mädchen von einem Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt worden. Die Tat habe sich Dienstagnachmittag im Stadtteil Obergiesing ereignet, wie die Polizei jetzt mitteilte. Der Mann habe das Kind unvermittelt angegriffen, in ein Gebüsch gezerrt, ihm den Ranzen heruntergerissen und es schwer sexuell missbraucht. Anschließend flüchtete der Täter.

Die Ermittlungsgruppe "Wolf" fahnde nach ihm. Es handele sich um "eine seltene, aber sehr schwerwiegende Tat", sagte Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins. Landläufig werde eine Tat wie die in Obergiesing als Vergewaltigung bezeichnet, erklärte da Gloria Martins. Juristisch handele es sich wegen des jungen Alters des Opfers um einen Fall schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Mutter alarmierte Polizei

Das Mädchen habe sich nach der Tat seiner Mutter anvertraut, die die Polizei alarmierte, sagte Ignaz Raab, Leiter des Kommissariats 15 für Sexualdelikte. Es gebe keine Zweifel, dass die Schilderungen des Opfers zutreffend sind. Die leichten Verletzungen der Elfjährigen passten zum Tatort, außerdem seien Spuren gesichert worden.
 

 
Zwei Passantinnen hätten die Tat gesehen und sich bei der Polizei gemeldet, berichtete Raab weiter. Sie hätten diese aber nicht als sexuellen Übergriff erkannt. Am Tatort, der in der Nähe einer Grund- und einer Mittelschule liegt, sei die Polizei nun sichtbar präsent, sagte da Gloria Martins.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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