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Sydney: Täter sticht auf Frau ein und verfolgt weitere Passanten

Mitten in Sydney  

Täter sticht auf Frau ein und verfolgt Passanten

13.08.2019, 09:36 Uhr | AFP

 (Quelle: Reuters)
Passanten überwältigen Messerstecher

Der Mann hatte in der australischen Stadt Sydney eine Frau schwer verletzt und versucht, weitere Passanten zu verletzen. (Quelle: Reuters)

Mann verletzt Passantin schwer: Doch Passanten in Sydney schaffen es den Messerstecher zu überwältigen. (Quelle: Reuters)


Mitten in Sydney hat ein Mann auf eine Frau eingestochen und weitere Passanten verfolgt. Er soll "Allahu Akbar" sowie "Erschießt mich" gerufen haben. Die Polizei hat in der Nähe eine Leiche gefunden.

In der Innenstadt von Sydney hat ein Mann auf offener Straße auf eine Frau eingestochen und weitere Passanten verfolgt. Die australische Polizei nahm den Verdächtigen nach eigenen Angaben fest. In Fernsehberichten war zu sehen, wie der Mann mit einem Messer auf das Dach eines Autos sprang und "Allahu Akbar" sowie "Erschießt mich" rief. Der Zustand der Frau ist der Polizei zufolge stabil. Der Vorfall ereignete sich auf der Clarence Street.

Kurz nach dem Messerangriff hat die Polizei im Zentrum der Stadt eine Leiche entdeckt. Die Leiche sei in der Nähe des Tatorts gefunden worden, an dem kurz zuvor ein mit einem Messer bewaffneter Mann auf eine Frau eingestochen hatte, teilte die Polizei mit. Ob ein Zusammenhang mit dem Messerangriff besteht, ist demnach noch unklar.

Eine Augenzeugin berichtete, der Mann habe mit einem großen Küchenmesser in einem geschäftigen Büroviertel mehrere Menschen verfolgt. "Fünf oder sechs" Passanten hätten versucht, ihn aufzuhalten. Mithilfe von Stühlen und einer Plastikkiste hätten sie ihn schließlich festgehalten und zu Boden gedrückt.
 

 
Im November vergangenen Jahres war ein aus Somalia stammender Mann in der Innenstadt von Melbourne mit einem Messer auf Passanten losgegangen. Er erstach einen Cafébesitzer und verletzte zwei weitere Passanten. Dann attackierte er eintreffende Polizisten und wurde schließlich von einem der Beamten erschossen. Nach Behördenangaben berief sich der Angreifer auf die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS), hatte aber keinen direkten Kontakt zu ihr.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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