Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePanoramaKriminalität

Razzia in Berlin: Verdacht auf Menschenhandel – 2.000 Polizisten im Einsatz


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen
Symbolbild für ein VideoBallon: Geheimdienstinformationen enthülltSymbolbild für einen TextSchlagerstar meldet sich nach OP zurückSymbolbild für einen TextWegen Witz: Darts-Star verliert Sponsoren
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Polizei und Zoll gehen in Berlin gegen Menschenhandel vor

Von t-online, jmt

Aktualisiert am 21.08.2019Lesedauer: 1 Min.
Eine Baustelle in Berlin (Symbolbild): In Berlin gibt es eine Großrazzia.
Eine Baustelle in Berlin (Symbolbild): In Berlin gibt es eine Großrazzia. (Quelle: imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mehr als 1.900 Beamte durchsuchen in Berlin Wohnungen und Büros des Baugewerbes. Tatverdächtige sollen Ausländer eingeschleust haben, um sie als Arbeitskräfte auszubeuten.

Bundespolizei und und Hauptzollamt durchsuchen über 100 Wohnungen, Baustellen, Geschäftsräume und Steuerberaterbüros im Berliner Baugewerbe. Grund ist der Verdacht des Menschenhandels zur Arbeitsausbeutung. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mit. Außerdem bestehe der Verdacht des bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern.

Beweise werde gesichert

Über 1.900 Beamte sind den Angaben zufolge im Einsatz – auch in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Bei den Kontrollen gehe es vor allem darum, Beweise zu sichern, etwa Dateien auf Smartphones, sowie E-Mails, sagte der Sprecher. Weitere Angaben machte die Justizbehörde zunächst nicht.

Erst vor etwa einer Woche hatten Zollbeamte bereits eine Großrazzia im Baugewerbe in Osnabrück durchgeführt. Firmen und deren Verantwortliche stehen dort im Verdacht, von Juli 2015 bis Mai 2019 mit Arbeitnehmern gearbeitet zu haben, die nicht in vollem Umfang bei den Sozialversicherungsträgern angemeldet wurden. Es soll um Schaden in Millionenhöhe gehen.


Bei dem Geschäftsmodell handele es sich um einen sogenannten Kettenbetrug, bei dem mit fingierten Zahlungen und Scheinrechnungen von Scheinfirmen Schwarzgeld generiert werde, um damit die Schwarzarbeiter zu bezahlen. Ein Geflecht etlicher Firmen solle dabei Wirtschaftsstraftaten verdecken, Einnahmen verschleiern und behördliche Kontrollen erschweren.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin
  • mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, AFP
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Mann wird zum Bürgermeister gewählt – doch er ist schon tot
Polizei
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website