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Prozessbeginn in Lübeck: Depression wegen Corona? Vater versuchte wohl Sohn zu töten

Prozessbeginn in Lübeck  

Depression wegen Corona? Vater versuchte offenbar Sohn zu töten

22.12.2020, 14:01 Uhr | dpa

Prozessbeginn in Lübeck: Depression wegen Corona? Vater versuchte wohl Sohn zu töten . Blaulicht der Polizei: In Lübeck hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der seinen 14-monatigen Sohn angegriffen haben soll. (Quelle: imago images/Andreas Gora)

Blaulicht der Polizei: In Lübeck hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der seinen 14-monatigen Sohn angegriffen haben soll. (Quelle: Andreas Gora/imago images)

Ein Mann steht vor Gericht, weil er erst versucht haben soll, seinen kleinen Sohn zu töten und dann sich selbst. Offenbar litt er unter Depressionen – ausgelöst durch die Corona-Pandemie?

Heute beginnt vor dem Lübecker Landgericht der Prozess gegen einen Vater, der versucht haben soll, erst seinen 14 Monate alten Sohn und dann sich selbst zu töten. Der Angeklagte soll Ende April 2020 in Sereetz im Kreis Ostholstein mit erheblicher Gewalt auf die Atemwege des schreienden Kindes eingewirkt haben, bis das Kind das Bewusstsein verloren habe, heißt es in der Anklage. Das Kind überlebte.

Dann soll der Mann auf der Autobahn 1 einen Unfall verursacht haben, um sich das Leben zu nehmen. Der Vater, der seit Beginn der Corona-Pandemie unter einer Angststörung und einer Depression gelitten haben soll, ist in Untersuchungshaft. Ihm werden versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Das Gericht hat für den Prozess fünf Verhandlungstage eingeplant und 18 Zeugen geladen.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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