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Razzia gegen organisierte KriminalitĂ€t dauert an – elf Festnahmen

Von afp, dpa, t-online, cck

Aktualisiert am 06.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Wuppertal in NRW: Bei einer Großrazzia wurden elf Haftbefehle vollstreckt.
Wuppertal in NRW: Bei einer Großrazzia wurden elf Haftbefehle vollstreckt. (Quelle: Christoph Petersen/dpa-bilder)
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Hunderte Polizisten haben in drei BundeslĂ€ndern HĂ€user, Wohnungen und BĂŒros durchsucht. Ziel der Großrazzia war ein international tĂ€tiges Netzwerk fĂŒr GeldwĂ€sche. An einigen Orten dauert der Einsatz noch an.

Bei einer Razzia gegen Mitglieder eines international agierenden GeldwĂ€schenetzwerks in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen sind elf Beschuldigte festgenommen worden. Seit dem frĂŒhen Mittwochmorgen durchsuchten mehr als tausend Beamte insgesamt ĂŒber 80 HĂ€user, Wohnungen, BĂŒros und GeschĂ€ftsobjekte in 25 StĂ€dten, wie die Polizei in DĂŒsseldorf mitteilte. Neben Spezialeinheiten waren auch mehrere Einsatzhundertschaften sowie Drogen- und GeldspĂŒrhunde beteiligt.

Demnach wurden umfangreiche Beweismittel und Vermögenswerte im Gesamtwert von ĂŒber zwei Millionen Euro beschlagnahmt, darunter Luxusautos, hochwertige Uhren, Gold und Schmuck. In einigen StĂ€dten dauerten die Maßnahmen noch an. Der Einsatz gilt nach Angaben der Polizei DĂŒsseldorf 67 mutmaßlichen Mitgliedern eines international tĂ€tigen Netzwerks fĂŒr GeldwĂ€sche und sogenannte Hawala-Geldtransfers.

Rund 140 Millionen Euro geflossen

Im Rahmen eines weit verzweigten Geflechts von Waren- und GeldflĂŒssen sollen sie unerlaubte Zahlungsdienste erbracht und Gelder aus Straftaten gewaschen haben. Nach vorlĂ€ufiger SchĂ€tzung betrĂ€gt das Transaktionsvolumen im Ermittlungszeitraum rund 140 Millionen Euro.

Den Beschuldigten wird auch vorgeworfen, zu Unrecht Sozialleistungen zu beziehen, sozialversicherungsrechtlichen und steuerlichen Pflichten nicht nachzukommen und sich bei der Verschleierung dessen gegenseitig zu helfen. Die TatvorwĂŒrfe erstrecken sich darĂŒber hinaus auch auf Gewalttaten wie bewaffneten Raub und Geiselnahme, die zur Eintreibung von bestehenden und vermeintlichen Forderungen begangen wĂŒrden.

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Eine Festnahme wegen Terrorverdachts

Gegen einen der Beschuldigten, ein in Nordrhein-Westfalen wohnender 39-jĂ€hriger syrischer Staatsangehöriger, wurde nach Polizeiangaben zudem ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vollstreckt. Der Mann sei verdĂ€chtig, sich 2013 in Syrien der Gruppierung Dschabhat al-Nusra angeschlossen und einen Kampfverband angefĂŒhrt zu haben.

Wie mehrere Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten, wird auch wegen des Verdachts auf Terrorismusfinanzierung ermittelt. Vor allem aber soll es um persönliche Bereicherung gehen. Die Polizei wollte sich dazu nicht Ă€ußern und verwies auf die angekĂŒndigte Pressekonferenz am Nachmittag.

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Geld laut Bericht nach Syrien geschickt

Hawala-Banking bezeichnet ein informelles weltweites Bezahlsystem: Eine Person zahlt Geld bei einem HĂ€ndler ein, das eine andere Person dann bei einem anderen HĂ€ndler bar abholen kann. Anders als bei Western Union sind beide HĂ€ndler voneinander unabhĂ€ngig. Weil so unkompliziert und anonym Bargeld verschickt werden kann, wird dieses System auch fĂŒr illegale AktivitĂ€ten genutzt.

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Laut Sicherheitskreisen handelt es sich um eines der grĂ¶ĂŸten Verfahren der vergangenen Jahre. Demnach sollen mehr als 100 Millionen Euro aus illegalen GeschĂ€ften in die TĂŒrkei und nach Syrien transferiert worden sein. Nach WDR-Informationen stammt das Geld aus dem Drogenhandel und soll in Syrien teilweise auch zur Terrorfinanzierung benutzt worden sein. Ausgangspunkt der Ermittlungen sei ein Zufallsfund der Polizei gewesen. Dabei hĂ€tten die Beamten bei einer Kontrolle auf der Autobahn 300.000 Euro Bargeld versteckt in einem Turnbeutel gefunden, heißt es in dem Bericht.

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  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
DrogenPolizeiSyrien
Justiz & KriminalitÀt




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