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Attentat in Norwegen: Opfer in Kongsberg wohl doch nicht mit Pfeilen getötet

Neue Erkenntnisse  

Opfer in Kongsberg wohl doch nicht mit Pfeilen getötet

18.10.2021, 17:33 Uhr | dpa

Attentat in Norwegen: Opfer in Kongsberg wohl doch nicht mit Pfeilen getötet. Polizeiinspektor Per Thomas Omholt am Montag in Kongsberg: Die Opfer des Angriffs sollen mit zwei verschiedenen Stichwaffen getötet worden sein. (Quelle: Reuters/Terje Pedersen)

Polizeiinspektor Per Thomas Omholt am Montag in Kongsberg: Die Opfer des Angriffs sollen mit zwei verschiedenen Stichwaffen getötet worden sein. (Quelle: Terje Pedersen/Reuters)

Nach dem Angriff in der norwegischen Kleinstadt Kongsberg mit fünf Toten und drei Verletzten hat die Polizei neue Erkenntnisse gesammelt. Demnach war die Tatwaffe wohl doch kein Bogen, wie es zunächst hieß.

Der mit Pfeil und Bogen ausgestattete Angreifer in Norwegen hat nach Polizeiangaben alle fünf Todesopfer mutmaßlich mit Stichwaffen getötet – und nicht mit Pfeilen. Der bisherige Ermittlungsstand deute darauf hin, dass der Täter zunächst eine Reihe von Pfeilen abgefeuert habe, um Menschen zu verletzen, sagte Polizeiinspektor Per Thomas Omholt auf einer Pressekonferenz.

Pfeile und den Bogen habe er später wahrscheinlich nicht mehr bei sich gehabt. In einer Straße habe er dann die fünf Menschen mit zwei Stichwaffen getötet – manche in ihren eigenen vier Wänden, andere draußen im Freien. Die Ermittlungen befänden sich aber weiterhin in einer frühen Phase.

Opfer in Kongsberg wohl zufällig ausgewählt

In der Kleinstadt im Süden des skandinavischen Landes hatte der Mann am vergangenen Mittwoch fünf Menschen getötet und drei weitere verletzt. Vorläufig deute alles darauf hin, dass alle Opfer zufällig ausgewählt worden seien, sagte Omholt. Um was für Stichwaffen es sich handelte, ließ er offen, um Zeugen nicht zu beeinflussen.

Es sei weiterhin die wahrscheinlichste Hypothese, dass sich das Motiv des Täters auf eine psychische Erkrankung zurückführen lasse, sagte Omholt. Rund 60 Zeugen seien mittlerweile befragt worden, insgesamt habe man mit etwa 140 Menschen gesprochen.

Ein 37-jähriger gebürtiger Däne hat eingeräumt, am Mittwochabend im Zentrum von Kongsberg fünf Menschen getötet zu haben. Die norwegische Polizei veröffentlichte am Samstag die Namen der Opfer, darunter vier Frauen und ein Mann. Unter ihnen ist auch eine Frau aus Deutschland, wie das Auswärtige Amt am Wochenende bestätigt hatte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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