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Mann in Wolfsburg erschossen – Polizei fasst Verdächtige in Spanien

Von dpa
Aktualisiert am 01.12.2021Lesedauer: 1 Min.
Ein Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild): Nach der Bluttat in Wolfsburg flohen die Verdächtigen anscheinend nach Spanien.
Ein Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild): Nach der Bluttat in Wolfsburg flohen die Verdächtigen anscheinend nach Spanien. (Quelle: /dpa-bilder)
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Mehr als zwei Jahre hat es gedauert, die Tatverdächtigen zu finden, die im Sommer 2019 einen jungen Mann in Wolfsburg erschossen haben sollen. Die Spur führte nach Spanien.

Nach den tödlichen Schüssen auf einen 20-Jährigen im August 2019 in Wolfsburg sind einem Medienbericht zufolge zwei Verdächtige in Spanien verhaftet worden. "Ihre Auslieferung nach Deutschland wurde beantragt", sagte Hans Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig der "Braunschweiger Zeitung".

In der Nacht vom 13. August 2019 waren Einsatzkräfte zu zwei schwer verletzten Männern in den Wolfsburger Stadtteil Vorsfelde gerufen worden. Ein 20 Jahre altes Opfer starb kurz darauf in einem Krankenhaus an einer Schussverletzung, ein verletzter 31-Jähriger überlebte die Tat nach medizinischer Betreuung im Wolfsburger Klinikum. Die Ermittler gingen schnell davon aus, dass es sich um eine Gewalttat im kriminellen Milieu gehandelt habe.

Öffentliche Fahndung auch über "Aktenzeichen XY"

Seit Oktober 2019 hatten die Braunschweiger Staatsanwaltschaft und die Polizei Wolfsburg auch öffentlich nach zwei albanischen Staatsbürgern gefahndet, die als dringend tatverdächtig galten. Der inzwischen 31-jährige Orgest K. und der 26 Jahre alte Eglis V. befanden sich laut Angaben der Wolfsburger Polizei seit der Tat auf der Flucht.

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Nach früheren Angaben ging die Polizei davon aus, dass sich die mutmaßlichen Täter ins Ausland abgesetzt haben könnten. Der Fall wurde im November 2020 daraufhin auch in der TV-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY… ungelöst" im ZDF thematisiert. Nun wurden die Tatverdächtigen in Spanien verhaftet, von wo sie demnächst nach Deutschland ausgeliefert werden sollen.

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Von Lars Wienand
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