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Doppelmord in Mistelbach: Nachbar äußert Verdacht

Von dpa, mk

Aktualisiert am 12.01.2022Lesedauer: 2 Min.
In diesem Haus in Mistelbach wurde das Ehepaar getötet: Die Polizei geht davon aus, dass der 18-Jährige allein handelte.
In diesem Haus in Mistelbach wurde das Ehepaar getötet: Die Polizei geht davon aus, dass der 18-Jährige allein handelte. (Quelle: Fricke/dpa-bilder)
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Im Fall des Doppelmordes an einem Ehepaar mit vier Kindern in Bayern haben die Ermittler neue Details bekannt gegeben. Ein Nachbar berichtet von Spannungen mit der Tochter – der Freundin des Täters.

Das in Oberfranken getötete Ehepaar ist bei der Tat offenbar im Schlaf überrascht worden. "Wir gehen davon aus, dass die beiden im Schlaf angegriffen wurden", sagte ein Polizeisprecher. Der tatverdächtige 18-Jährige sitzt wegen Mordverdachts in zwei Fällen in Untersuchungshaft. "Wir gehen von einem allein handelnden Tatverdächtigen aus", so der Polizeisprecher weiter.

Der junge Mann soll die 47-jährige Frau und ihren 51-jährigen Ehemann in der Nacht zu Sonntag in ihrem Einfamilienhaus in Mistelbach bei Bayreuth getötet haben. Den Ermittlern zufolge war der Deutsche der Freund der ältesten Tochter des Paares und verbrachte deshalb die Nacht in dem Haus. Die insgesamt vier minderjährigen Kinder der Ärztin und des Kinderarztes waren laut den Ermittlern während der Tat daheim.

Nachbar äußert sich nach Doppelmord in Mistelbach

Beide Opfer hatten Stichverletzungen, die Ermittler gehen von einem "Stichwerkzeug" als Tatwaffe aus. Im Haus seien verschiedene Messer sichergestellt worden, Spuren würden noch ausgewertet, sagte der Sprecher. Der 18-Jährige hatte sich wenige Stunden nach der Tat gestellt. Zu Motiv und Hintergründen halten sich Polizei und Staatsanwaltschaft bedeckt.

Laut "Focus" soll es zwischen der ältesten Tochter und ihren Eltern Probleme gegeben haben. "Sie war kurz davor bei ihren Eltern auszuziehen, heißt es in der Nachbarschaft", zitiert das Magazin einen Nachbarn der Familie. "Und viele hier glauben, dass die Eltern ihren Freund nur aufgenommen haben, um sie zu halten."

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In den Tagen nach der Tat zeigten sich viele in dem Ort mit rund 1.500 Einwohnern bestürzt. In sozialen Netzwerken drückten sie ihre Trauer und ihr Beileid aus.

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