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Schüsse in New Yorker U-Bahn: Polizei fahndet nach 62-jährigem Verdächtigen


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Polizei findet Axt am Tatort – neue Details zu Verdächtigem

Von afp
Aktualisiert am 13.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Polizeieinsatz in Brooklyn: Mehrere Menschen wurden in einer U-Bahn-Station angeschossen – die Hintergründe sind bislang unklar. (Quelle: t-online)
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23 zum Teil schwer verletzte Menschen – das ist die Bilanz nach den Schüssen in der New Yorker U-Bahn. Am Tatort fanden Ermittler Hinweise darauf, dass der Täter noch Verheerenderes plante.

Nach den Schüssen in der New Yorker U-Bahn fahndet die Polizei weiter nach einem Verdächtigen. Laut Polizeichefin Keechant Sewell wird ein "dunkelhäutiger" Mann als "Person von Interesse" gesucht. Er habe sich eine Gasmaske aufgesetzt und zwei Kanister geöffnet, aus denen Rauch austrat, als die U-Bahn in den Bahnhof eingefahren sei, sagte Sewell am Dienstag. Dann habe er auf Passagiere geschossen.

Bei dem Vorfall im Stadtteil Brooklyn hatten am Dienstagmorgen zehn Menschen Schussverletzungen erlitten. 13 weitere erlitten Rauchgasvergiftungen oder verletzten sich auf der Flucht. Nach Behördenangaben schwebt aber niemand in Lebensgefahr.

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Es sei großes Glück, dass nicht noch Schlimmeres passiert sei, betonte Sewell. Laut Polizei feuerte der Mann mit einer Glock 17-Pistole insgesamt 33 Schüsse ab. Am Tatort fanden Ermittler zudem weitere Pistolenmagazine und eine Axt.

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Verdächtiger veröffentlichte mehrere Videos

Die Polizei fahndet nun nach einem 62 Jahre alten Schwarzen, der einen grauen Kapuzenpullover und eine Warnweste trug. Laut Sewell hatte der Gesuchte vor der Tat mehrere Videos auf Youtube veröffentlicht, in denen er lange und teilweise aggressive politische Tiraden von sich gibt und New Yorks neuen Bürgermeister Eric Adams kritisiert. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es den Ermittlern zufolge nicht.

Für Hinweise auf den Täter ist eine Belohnung von 50.000 Dollar (rund 46.000 Euro) ausgelobt worden. "Wir tun alles, was wir können, um den Mann zu fassen, der für diesen abscheulichen Angriff auf unsere Fahrgäste verantwortlich ist", sagte der Chef der New Yorker Verkehrsbetriebe (MTA), Janno Lieber.

Der Angriff trug sich kurz vor 8.30 Uhr während der morgendlichen Hauptverkehrszeit bei der Einfahrt in die U-Bahn-Station 36th Street zu. Der Augenzeuge Yav Montano sagte dem Sender CNN, die U-Bahn habe sich plötzlich mit Rauch gefüllt. "Es gab viel Blut auf dem Boden", sagte Montano. Er habe zunächst gedacht, dass jemand Feuerwerkskörper gezündet habe.

Ein Polizist patrouilliert nach den Schüssen in der New Yorker U-Bahn am Bahnsteig: Der Vorfall sorgte für große Sorge in der Stadt.
Ein Polizist patrouilliert nach den Schüssen in der New Yorker U-Bahn am Bahnsteig: Der Vorfall sorgte für große Sorge in der Stadt. (Quelle: Jeenah Moon/Reuters-bilder)

Biden dankte Rettungskräften

Im Internet veröffentlichte Videos und Fotos zeigten eine mit Rauch gefüllte U-Bahn, die in eine Station einfährt, Passagiere, die auf dem verrauchten Bahnsteig blutende Verletzte versorgen, und U-Bahn-Mitarbeiter, die sich um panische Fahrgäste kümmern.

US-Präsident Joe Biden dankte den New Yorker Rettungskräften und hilfsbereiten Fahrgästen, die "nicht gezögert haben, anderen Passagieren zu helfen". "Wir lassen nicht locker, bis wir den Täter gefunden haben", versicherte der Präsident bei einem Besuch im Bundesstaat Iowa.

45.000 Tote durch Schusswaffen

New York verzeichnet seit einiger Zeit einen Anstieg der Schusswaffengewalt. Beobachter führen das unter anderem auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurück. Bürgermeister Adams war im Januar unter anderem mit dem Versprechen angetreten, die Kriminalität in der größten Stadt der USA zu bekämpfen.

Die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, versprach noch am Tatort einen engagierten Kampf gegen Schusswaffengewalt. "Das muss enden", forderte die Politikerin. Präsident Biden hatte erst am Montag schärfere Regeln für sogenannte Geisterwaffen vorgestellt, die keine Seriennummern tragen.

Schusswaffengewalt ist in den USA alltäglich, immer wieder erschüttern Angriffe mit vielen Todesopfern das Land. Nach Angaben der Website "Gun Violence Archive" wurden allein im vergangenen Jahr knapp 21.000 Menschen durch Schusswaffen getötet. Werden Suizide hinzugerechnet, gab es rund 45.000 Tote durch Schusswaffen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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