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Flugzeugabsturz in Nepal: Keine Hoffnung mehr auf Überlebende


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Keine Hoffnung mehr auf Überlebende

Von afp
16.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Rettungskräfte ziehen eine Leiche aus der Unfallstelle: Insgesamt 67 Menschen starben bei dem Absturz.
Rettungskräfte ziehen eine Leiche aus der Unfallstelle: Insgesamt 67 Menschen starben bei dem Absturz. (Quelle: PRAKASH MATHEMA/Getty)
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Nach dem Absturz eines Flugzeugs mit 72 Insassen haben die Behörden in Nepal keine Hoffnung mehr, Überlebende zu finden. Die Unfallursache ist weiter unklar.

Nach dem tödlichen Crash einer Yeti-Airlines-Maschine in Nepal rechnen die Einsatzkräfte damit, nur noch weitere Leichen aus dem Flugzeugwrack zu bergen. "Wir beten für ein Wunder, aber die Hoffnung, jemanden am Leben zu finden, liegt bei Null", sagte ein hochrangiger Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Bisher hätten die Rettungskräfte 68 Leichen gefunden, nach vier Vermissten werde noch gesucht. Mit einer eintägigen Staatstrauer gedachte Nepal der Opfer.

Die von der Fluggesellschaft Yeti Airlines betriebene Turboprop-Maschine war am Sonntag auf dem Flug von der Hauptstadt Kathmandu zur Stadt Pokhara im Zentrum des Landes in eine Schlucht gestürzt. Laut Yeti Airlines waren auch 15 Ausländer an Bord – darunter fünf Inder, vier Russen und zwei Koreaner. Pokhara ist ein wichtiger Zielort für Pilger und Trekking-Touristen aus dem Ausland.

Die Unfallursache war zunächst weiter unklar. Im Internet verbreitete und von AFP-Partner ESN verifizierte Aufnahmen zeigten ein tief fliegendes Flugzeug über einem Wohngebiet, das im Anflug zum Flughafen von Pokhara plötzlich nach links abkippt, bevor eine laute Explosion zu hören ist.

Soldaten waren am Sonntag bis spät in die Nacht im Einsatz, um die sterblichen Überreste der Absturzopfer aus der 300 Meter tiefen Schlucht zu bergen, in die das Flugzeug gestürzt war. Die Arbeiten sollten laut den Behörden fortgesetzt werden, bis alle Toten geborgen sind.

Video eines Passagiers zeigt letzte Sekunden

Auf Twitter verbreitet sich derzeit ein Video eines Passagiers, der mit seinem Smartphone die letzten Sekunden des Unglücksfluges aufgenommen haben soll. Der junge Mann filmt den Innenraum des Flugzeugs und das Fenster des Fliegers, der sich bereits im Tiefflug befindet. Die Häuser am Boden sind vermutlich das Wohngebiet von Pokhara, über dem die Maschine kurz darauf abstürzt.

Der Passagier wirkt zu Beginn des Videos noch gelassen und scheint ein paar Worte mit seinem Nachbarn zu wechseln. Dann wackelt das Video plötzlich, Schreie und Knallgeräusche sind zu hören. Wenige Sekunden später sieht man nur noch heftig flackernde Flammen.

Mangelhafte Sicherheit in nepalesischen Flügen

Die Sicherheitsstandards in Nepals Luftverkehr sind niedrig, das Personal häufig schlecht ausgebildet und Maschinen mangelhaft gewartet. Die Europäische Union hat daher alle nepalesischen Fluggesellschaften aus ihrem Luftraum verbannt. Hinzu kommt, dass sich in dem Himalaya-Staat einige der abgelegensten und schwierigsten Landebahnen der Welt befinden. Das Wetter in Nepals Bergen kann schnell umschlagen und gefährliche Flugbedingungen schaffen.

Im vergangenen Mai waren beim Absturz eines Flugzeugs der nepalesischen Fluggesellschaft Tara Air auf dem Weg von Pokhara zum Bergsteiger-Ziel Jomsom alle 22 Insassen ums Leben gekommen, darunter zwei Deutsche. Im März 2018 starben beim Absturz einer Maschine der bangladeschischen Fluggesellschaft US-Bangla in der Nähe des internationalen Flughafens von Kathmandu 51 Menschen.

Das folgenschwerste Flugzeugunglück in Nepal ereignete sich 1992. Damals starben 167 Menschen an Bord einer Maschine der Pakistan

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
  • Twitter-Account MikeCrispiNJ
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