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Rund 200 neue Hinweise im Entführungsfall Würth

Nach TV-Sendung  

Rund 200 neue Hinweise im Entführungsfall Würth

26.05.2017, 11:01 Uhr | dpa

Rund 200 neue Hinweise im Entführungsfall Würth. Reste von Absperrbändern der Polizei hängen in einem Wald bei Kist. In dem Waldstück wurde der zuvor entführte Sohn des Unternehmers Würth aufgefunden. (Quelle: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Reste von Absperrbändern der Polizei hängen in einem Wald bei Kist. In dem Waldstück wurde der zuvor entführte Sohn des Unternehmers Würth aufgefunden. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Einen Monat nach der erneut übers Fernsehen ausgestrahlten Tätersuche im Fall des 2015 entfführten Milliardärssohns Würth, haben die Ermittler mittlerweile rund 200 Tipps bekommen, wie Thomas Hauburger von der Staatsanwaltschaft Gießen sagte.

Allerdings räumt er ein: "Sie haben bislang nicht zu einer Täterermittlung geführt. Wir haben aber auch noch nicht alle Hinweise abgearbeitet."

Am 26. April war der Entführungsfall erneut in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" vorgestellt worden. Die Ermittler präsentierten ein Bewegungsprofil des Kidnappers und veröffentlichten Erkenntnisse von einer neuen Stimmanalyse des Mannes.

Demnach dürfte der Entführer zwischen 40 und 52 Jahre alt sein. Er soll aus dem Raum Sandzak im Grenzgebiet zwischen Serbien und Montenegro stammen. Der mit Akzent sprechende Mann lernte wohl im Rhein-Main-Gebiet Deutsch. Er soll dort auch gelebt oder gearbeitet haben.

Der behinderte Sohn des baden-württembergischen Schrauben-Milliardärs Reinhold Würth war am 17. Juni 2015 in Schlitz - nördlich von Fulda - gekidnappt worden. Einen Tag später wurde der 50-Jährige in einem Wald bei Würzburg unversehrt an einen Baum gekettet gefunden. Zu einer Lösegeld-Übergabe kam es nicht. Die Belohnung für Hinweise, die zum Täter führen, beträgt mittlerweile 30.000 Euro.

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