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Oregon: US-Rentner überlebt vier Tage in der Wüste

Nach Autopanne  

US-Rentner überlebt vier Tage in der Wüste

26.07.2019, 12:23 Uhr | t-online.de, sth

Oregon: US-Rentner überlebt vier Tage in der Wüste. Hund und Jeep in der Hochwüste: Vier Tage lang irrte der Mann durch die öde Landschaft. Als er entdeckt wurde, schwebte er in Lebensgefahr.  (Quelle: AP/dpa/Oregon State Police)

Hund und Jeep in der Hochwüste: Vier Tage lang irrte der Mann durch die öde Landschaft. Als er entdeckt wurde, schwebte er in Lebensgefahr. (Quelle: Oregon State Police/AP/dpa)

Ein Radfahrer hat einem 73-Jährigen offenbar das Leben gerettet. Der ältere Mann war tagelang mit seinem Hund durch eine Hochwüste geirrt – bis er nicht mehr weiter konnte.

Wer mit 73 Jahren eine Wandertour in die Wüste wagt, muss fit sein. Denn: Für den US-Amerikaner Gregory Randolph endete solch eine Reise fast mit dem Tod. Der ältere Mann war unterwegs durch die Hochwüste im US-Bundesstaat Oregon, als sein Jeep im tiefen Sand stecken blieb. Das schrieb die Polizei auf Facebook.

Nach 20 Kilometern brach er zusammen

Randolph war demnach mit seinen beiden Hunden am 14. Juli in einem engen, ausgetrockneten Bachbett gestrandet. Mit einem seiner Hunde soll er sich auf den Weg gemacht haben, um Hilfe zu holen. Sie liefen mehr als 20 Kilometer durch die Wüste – bis der Senior zusammenbrach.

The Oregon State Police assisted our #AgencyPartners from Lake County Sheriff’s Office in locating a missing Jeep with a...

Gepostet von Oregon State Police am Mittwoch, 24. Juli 2019

Zeuge: "Er war in großen Schwierigkeiten"

Erst am 18. Juli fand demnach ein wüstenerfahrener Radwanderer den fast bewusstlosen Mann. "Als ich ihn mir genauer ansah, konnte ich erkennen, dass er in großen Schwierigkeiten war", sagte der Mann laut der Nachrichtenagentur AP. Randolph habe Sonnenbrand gehabt, konnte nicht sitzen oder reden. Mit einem GPS-Notfallsender rief der Radfahrer einen Krankenwagen. Der ältere Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. 
 

 
Erst zwei Tage später fand die Polizei den Jeep des Mannes und den zweiten Hund. Das Tier überlebte, weil es wohl aus Schlammpfützen in der Nähe getrunken hat. Randolph und seine Hunde erholen sich nun, schrieb die Polizei bei Facebook. "Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Mann und seine beiden Hunde wieder vereint und nach dieser Tortur wieder zu Hause sind."

Verwendete Quellen:

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