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Brunsbüttel in Schleswig-Holstein: Suche nach verschwundener Mutter und Sohn eingestellt

Polizei vermutete sie im Watt  

Suche nach verschwundener Mutter und Sohn eingestellt

28.10.2019, 19:20 Uhr | dpa

Brunsbüttel in Schleswig-Holstein: Suche nach verschwundener Mutter und Sohn eingestellt. Einsatzfahrzeuge am Elbdeich in Brunsbüttel (Archivbild): Nach dem Verschwinden der Frau hatte es eine großangelegte Suchaktion gegeben. (Quelle: dpa/Karsten Schröder)

Einsatzfahrzeuge am Elbdeich in Brunsbüttel (Archivbild): Nach dem Verschwinden der Frau hatte es eine großangelegte Suchaktion gegeben. (Quelle: Karsten Schröder/dpa)

Vor rund zwei Wochen verschwanden eine Frau und ihr Sohn in Schleswig-Holstein. Noch immer werden die beiden vermisst, doch die Polizei beendete nun die Suche. 

Die Vermisstenfahndung nach der 41-jährigen Frau und ihrem acht Jahre alten Sohn aus Schleswig-Holstein wird zwei Wochen nach ihrem Verschwinden eingestellt. Dies teilte die Polizei Itzehoe mit. Nach einem Telefonat mit ihrer Nichte in der vergangenen Woche geht die Kriminalpolizei davon aus, dass die beiden wohlauf sind – und deshalb nicht mehr als vermisst gelten.

Nachdem ihre 19-jährige Tochter Mitte Oktober die Polizei alarmiert hatte, war man zunächst von Selbstmord ausgegangen und hatte eine großangelegte Suche im Watt in der Elbmündung bei Brunsbüttel eingeleitet. Mittlerweile gehen die Ermittler jedoch davon aus, dass sich die Mutter absichtlich abgesetzt hat, um einer Haftstrafe wegen mehrerer Betrugsdelikte zu entgehen.

Polizei wartet auf Haftbefehl

Dies habe die Frau gegenüber einem Zeugen zugegeben, dem sie zuvor auch verschiedenen Hausrat verkauft habe. Weiterhin habe die Frau dem Zeugen erklärt, zu Familienangehörigen nach Spanien reisen zu wollen – diese existieren aber nicht, wie sich später herausstellte.
 

 
Nun wartet die Polizei auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hanau. Sobald dieser vorläge, werde die Suche durch ein Fahndungskommissariat fortgeführt. Eine öffentliche Fahndung solle es aber nicht geben – dafür seien ihre Delikte nicht schwerwiegend genug.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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