• Home
  • Panorama
  • Menschen
  • Potsdamer Oktoberfest: Bew√§hrungsstrafe nach t√∂dlichem Karussell-Sturz


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f√ľr einen TextZwei Tote vor Hochhaus ‚Äď Gro√üeinsatzSymbolbild f√ľr einen TextFrankfurter OB k√ľndigt R√ľcktritt anSymbolbild f√ľr einen TextHier herrscht am Wochenende StaugefahrSymbolbild f√ľr einen TextKatze bricht "Lockdown": Bu√ügeld Symbolbild f√ľr einen TextLand will mit Goldm√ľnzen bezahlenSymbolbild f√ľr einen TextNeues im Fall der inhaftierten "Kegelbr√ľder"Symbolbild f√ľr einen TextTalent beschwert sich √ľber FC BayernSymbolbild f√ľr einen TextWarum Lewandowski immer r√ľckw√§rts isstSymbolbild f√ľr einen TextKate lichtet Camilla f√ľr Magazin abSymbolbild f√ľr einen TextGoogle-Update schlie√üt Sicherheitsl√ľckenSymbolbild f√ľr einen TextStuttgart 21: Millionen f√ľr Echsen-UmzugSymbolbild f√ľr einen Watson Teaser√úberraschung bei Eintracht FrankfurtSymbolbild f√ľr einen TextSpielen Sie das Spiel der K√∂nige

Bewährungsstrafe nach tödlichem Karussell-Sturz

Von dpa
Aktualisiert am 09.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Tödlicher Karussel-Sturz: Das Fahrgeschäft startete, obwohl noch zwei Mitarbeiter auf der Plattform waren.
Tödlicher Karussel-Sturz: Das Fahrgeschäft startete, obwohl noch zwei Mitarbeiter auf der Plattform waren. (Quelle: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Es war ein tragischer Vorfall: Beim "Potsdamer Oktoberfest" startete ein Karussell, obwohl auf der Plattform noch zwei Mitarbeiter waren. Eine Frau st√ľrzte mehrere Meter tief und starb. Ihre Kollegin bekam nun eine Bew√§hrungsstrafe.

Nach dem t√∂dlichen Sturz einer 29-J√§hrigen auf einem Karussell beim "Potsdamer Oktoberfest" hat eine Kollegin der jungen Frau einen Strafbefehl f√ľr zehn Monate Haft auf Bew√§hrung erhalten. Beide arbeiteten bei dem Fahrgesch√§ft. Die 48-j√§hrige Kollegin der Verungl√ľckten war vor dem Amtsgericht Potsdam wegen fahrl√§ssiger T√∂tung angeklagt.

Die Bew√§hrungszeit solle f√ľr zwei Jahre gelten, sagte Richter Jens Nimz am Freitag. Das Gericht schloss sich damit Oberstaatsanwalt Harald Feles an. Die Angeklagte war am Freitag nicht zum Auftakt erschienen. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskr√§ftig: Zwei Wochen lang kann die Angeklagte Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen.

Karussell setzte sich ohne √ľblichen Warnknopf in Bewegung

Die 48 Jahre alte Mitarbeiterin des Fahrgesch√§fts "Playball" soll das Karussell am 29. September 2019 versehentlich mit dem Dr√ľcken eines falschen Knopfes gestartet haben. Dabei soll sie sich laut Gericht nicht vergewissert haben, ob auf der sich drehenden Plattform mit zw√∂lf Gondeln noch Menschen waren.

Das Karussell habe sich daraufhin ohne den √ľblichen Warnknopf in Bewegung gesetzt, obwohl noch zwei Mitarbeiter auf der Plattform gewesen seien. Beide h√§tten das Fahrgesch√§ft nicht mehr verlassen k√∂nnen, weil es sich schneller gedreht habe als sonst √ľblich.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Neue Corona-Variante beunruhigt Fachleute
Labormitarbeiterin mit einer Corona-Probe: "Noch bevor wir mit der BA.5-Welle durch sind, m√ľssen wir uns vielleicht schon auf die n√§chste vorbereiten".


Ein Kollege konnte sich noch retten

Trotz Rufen soll die Mitarbeiterin die beiden Kollegen nicht bemerkt haben. Ein Kollege konnte sich demnach noch retten und hielt sich in der Mitte fest. Seine 29 Jahre alte Kollegin soll nach etwa f√ľnf Umdrehungen erst gegen ein Gel√§nder und dann zu Boden geschleudert worden sein. Die Frau st√ľrzte mehrere Meter tief und erlitt t√∂dliche innere Verletzungen. Ein zuf√§llig anwesender Arzt versuchte nach Angaben von Augenzeugen noch, die Frau zu retten - doch vergeblich. Nach dem Ungl√ľck wurde das Fest vorerst geschlossen.

Ein Strafbefehl ist ein vereinfachtes und beschleunigtes Verfahren. Dabei darf nur eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr auf Bewährung festgesetzt werden.

Urspr√ľnglich waren drei Verhandlungstage vorgesehen. Das Gericht wollte am Freitag f√ľnf Zeugen h√∂ren, darunter den Mitarbeiter, der sich auf der drehenden Plattform retten konnte. Unter den weiteren Zeugen sollen auch Kinder gewesen sein. Der Richter sagte die weiteren Termine ab.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Nilofar Eschborn
Potsdam
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten f√ľr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website