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Mob attackiert Baby-Elefanten mit Feuer

t-online, Theresa Futh

Aktualisiert am 10.11.2017Lesedauer: 1 Min.
Elefantenbaby wirft mit seinem RĂŒssel Sand auf den Kopf
Elefanten sind kluge, soziale und besonders sanfte Tiere. Trotzdem gehört die QuÀlerei der DickhÀuter in Indien zum Alltag. (Quelle: Symbolbild/Ina Fassbender/dpa)
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Mit brennenden GegenstÀnden werden die Tiere verletzt und verjagt

WĂŒtende Einwohner werfen unter dem Vorwand, ihre Siedlung beschĂŒtzen zu wollen, brennende Teerklumpen und Böller auf die friedliebenden DickhĂ€uter. Unter schallendem GelĂ€chter flĂŒchtet die Elefanten-Kuh und ihr Kalb. Das aufgerissene Maul des Tier-Babys auf dem Bild, lĂ€sst Schmerz und Schrecken nur erahnen.

Fotograf wird zum Wildnis-Fotografen des Jahres gekĂŒrt

FĂŒr die Aufnahme dieser schrecklichen Szenerie wurde Hazra nun mit dem Sanctuary Wildlife Photography Award 2017 ausgezeichnet. Eine Auszeichnung des indischen Magazins "Sanctuary Asia", die jĂ€hrlich an Wildnis-Fotografen vergeben wird.

Die Folter an den Tieren ist lÀngst Routine

Doch das Bild steht fĂŒr keinen Einzelfall, sondern fĂŒr die mittlerweile zur Routine gewordenen DemĂŒtigung und TierquĂ€lerei an den DickhĂ€utern.

70 Prozent der Population leben in Indien, doch durch die zunehmende Zerstörung der LebensrĂ€ume fĂŒr die grĂ¶ĂŸten an Land lebenden Tiere, kommt es immer hĂ€ufiger zum Konflikt zwischen Mensch und Tier. Die durchwandernden Tiere zerstören das bewirtschaftete Land und damit die Existenzgrundlage der Landbevölkerung Indiens.

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