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Entlaufener Löwe in Nairobi: Mann angegriffen und getötet

Entlaufenes Tier  

Löwe greift Mann in Nairobi an und tötet ihn

10.12.2019, 08:15 Uhr | AFP

Entlaufener Löwe in Nairobi: Mann angegriffen und getötet. Ein Löwe im Nairobi-Nationalpark: Auf der Suche nach Jagdräumen verirren sich die Raubkatzen vermehrt in Siedlungsgebiete. (Quelle: imago images)

Ein Löwe im Nairobi-Nationalpark: Auf der Suche nach Jagdräumen verirren sich die Raubkatzen vermehrt in Siedlungsgebiete. (Quelle: imago images)

In der Nähe von Kenias Hauptstadt Nairobi ist ein Mann von einem Löwen getötet worden. Immer häufiger werden Menschen von Wildtieren in Wohngebieten überrascht und angegriffen.

Ein aus dem Nairobi-Nationalpark entflohener Löwe hat in Kenias Hauptstadt einen Mann angefallen und getötet. Der Kenya Wildlife Service (KWS) warnte am Montag vor der immer noch freilaufenden Großkatze und forderte die Öffentlichkeit in einer Erklärung auf, "ruhig zu bleiben und nachts nicht auf die Straße zu gehen, bis der Löwe gefangen ist". Der Nationalpark befindet sich nur sieben Kilometer entfernt vom Zentrum Nairobis.

Die Wildtierbehörde startete eine Suchaktion zur Lokalisierung und Sedierung des Löwen. Der Nationalpark ist teilweise von Elektrozäunen umzäunt, aber nicht vollständig abgeriegelt, um eine Wildwanderung auf der Suche nach Weideflächen zu ermöglichen.

Gefährdete Tierarten wie Löwen, Leoparden, Nashörner und Büffel leben in dem legendären Nationalpark vor den Toren von Nairobi. Der Park ist nur sieben Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt. Nicht selten entkommen Tiere und finden sich in der wachsenden Metropole mit mehr als vier Millionen Menschen wieder.
 

 
Im März 2016 wurde ein Löwe erschossen, nachdem er aus dem Park entkommen war und einen Mann angegriffen und verletzt hatte. Einen Monat zuvor waren zwei Löwen durch einen dicht besiedelten Slum der Stadt gelaufen, bevor sie in den Park zurückkehrten. Die Großkatzen stehen unter wachsendem Druck, da sich die Stadt immer weiter in ehemalige Jagdgründe ausdehnt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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