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Russland will Atomwaffen aufrüsten

Von reuters
30.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Sergei Schoigu (Archivbild): Der russische Verteidigungsminister gab die Pläne für die Atomstreitkräfte im Fernsehen bekannt.
Sergei Schoigu (Archivbild): Der russische Verteidigungsminister gab die Pläne für die Atomstreitkräfte im Fernsehen bekannt. (Quelle: SNA/imago images)
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Auf- statt Abrüstung: Die russischen Atomstreitkräfte sollen gestärkt werden. Der Kreml droht im Ukraine-Krieg immer wieder mit nuklearen Waffen.

Russland will im kommenden Jahr seine Atomstreitkräfte und den Aufbau einer Infrastruktur dafür in den Mittelpunkt stellen. Es solle daran gearbeitet werden, die Kampffähigkeit der Raketen-Einheiten zu verbessern, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch im Fernsehen. Es würden Einrichtungen gebaut, um neue Raketensysteme aufzunehmen. Russland verfügt mit fast 6.000 Sprengköpfen über das größte Atomwaffenarsenal weltweit.

Die annektierten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine hat Russland bereits unter seinen atomaren Schutzschild gestellt und gedroht, es sei bereit, seine "territoriale Integrität" mit allen verfügbaren Mitteln zu verteidigen. Das schließt Atomwaffen mit ein.

Russland sagte Gespräche mit den USA ab

Die USA haben nach eigenen Angaben die russische Führung vor den Konsequenzen eines Einsatzes von Atomwaffen gewarnt. Beide Staaten hätten in dieser Woche in Kairo Gespräche über die Zukunft des seit 2010 bestehenden Neuen Start-Vertrages (New Strategic Arms Reduction Treaty) führen sollen, der die Anzahl strategischer Atomwaffen begrenzt. Allerdings hat Russland kurz vor dem Treffen eine Teilnahme abgesagt und den USA anti-russisches Verhalten und den Versuch vorgeworfen, den Vertrag zu ihrem Vorteil zu manipulieren.

Bei den Beratungen sollte es um die Wiederaufnahme gegenseitiger Kontrollen der atomaren Rüstungsarsenale gehen, die 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochen wurden. Sie sind Teil des 2011 abgeschlossenen Neuen Start-Vertrags. Darin verpflichten sich beide Staaten zu Einschränkungen bei Interkontinentalraketen, U-Boot-gestützten Raketen und Kampfflugzeugen, die mit Kernwaffen bestückt werden können. Der Vertrag läuft 2026 aus.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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