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Ukraine: Unterwasser-Selbstmorddrohne soll Schwarzmeerflotte zerstören


Neue Selbstmorddrohne wird zur Gefahr für Putins Flotte


26.09.2023Lesedauer: 1 Min.
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Neuartige Drohne: Ein Team aus freiwilligen Ingenieuren testet eine Unterwasserdrohne, die Putin gefährlich werden könnte (Quelle: t-online)

Aktuelle Aufnahmen zeigen den Testlauf einer neuartigen Unterwasserdrohne. Sie soll vor allem für Putins Flotte zukünftig gefährlich werden.

"Marichka" heißt die neue Unterwasser-Kamikazedrohne, die von einer Gruppe freiwilliger Ingenieure aus der Ukraine entworfen wurde und nun getestet wird. Sie soll vor allem russische Schiffe angreifen, kann aber auch andere Aufgaben erfüllen.

Die Ukraine hatte die Flotte in den vergangenen Wochen mehrfach attackiert, darunter deren Hauptquartier in der Hafenstadt Sewastopol auf der von Moskau annektierten Halbinsel Krim. Die neue Drohne könnte, sobald sie einsatzbereit ist, die Ukraine bei ihren Angriffen unterstützen.

Experten halten es bereits jetzt für möglich, dass die russische Flotte nun weniger Kapazitäten hat, um weitergehende Patrouillen fortzusetzen und die Blockade ukrainischer Häfen aufrechtzuerhalten, eigene Anlagen im Hafen zu verteidigen und routinemäßige Wartungsarbeiten durchzuführen.

Videotranskript lesenSymbolbild zum Ein- und Ausklappen

Dieses Filmmaterial zeigt den Test der neuen ukrainischen bewaffneten Unterwasserdrohne Marichka. Sie kann bei Angriffen auch als Kamikaze- bzw Selbstmorddrohne genutzt werden.
Bei dem Prototyp handelt es sich um eine 6 Meter lange unbemannte Mehrzweckdrohne mit einer Reichweite von etwa 1.000 km.
Freiwillige ukrainische Ingenieure veröffentlichen auf ihrem X-Account “Ammo Ukraine” (vormals Twitter) regelmäßig Informationen zum Baufortschritt der Drohne. Sie soll als Angriffs-, Transport- oder Aufklärungsgefährt genutzt werden können und sich aus Spenden finanzieren.
“Hallo! Ich bin MARICHKA, eine Unterwasserdrohne!
Meine Aufgabe ist es, alles zu zerstören, was sich mir in den Weg stellt: Landungsschiffe, Boote, U-Boote, Raketenträger, Küstenbefestigungen und Brückenpfeiler.” schreiben die Hersteller unter ein Posting auf X.
Die Kosten für eine Drohne belaufen sich laut “Ammo Ukraine” auf rund 407.000 Euro.
Die Drohne soll mit einem Propeller betrieben werden, knapp unter der Wasseroberfläche schwimmen und so Schiffe an der empfindlichen Unterseite attackieren oder unerkannt wichtige Vorräte transportieren.

Sollte die Drohne die Tests bestehen, soll sie gegen die russische Schwarzmeerflotte sowie kritische russische Infrastruktur zu Wasser genutzt werden. Ob und wann sie zum Einsatz kommt, ist noch nicht klar.

Was genau hinter der neuen Unterwasserdrohne steckt, wie viele Spenden zur Finanzierung nötig sind und für welche Aufgaben sie noch eingesetzt werden kann, erfahren Sie im Video hier oder oben.

Verwendete Quellen
  • Reuters
  • twitter.com (X)
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