t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



Menü Icon
t-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikUkraine

Ukraine tötet Dutzende russische Soldaten – diese warteten auf freiem Feld


Dutzende Tote
Kommandant lässt Soldaten warten – Ukraine schlägt zu

Von t-online, dpa, wan

Aktualisiert am 22.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Ein amerikanischer Himars-Raketenwerfer bei einer militärischen Übung in Polen (Archivbild).Vergrößern des BildesEin US-amerikanischer Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars (Archivbild): Die Ukraine soll mit der US-Waffe Dutzende russische Soldaten getötet haben. (Quelle: IMAGO/U.S. Army)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

Bei einem ukrainischen Angriff sind Dutzende russische Soldaten getötet worden. Grund war offenbar eine folgenreiche Entscheidung ihres Kommandanten.

Durch einen ukrainischen Raketenschlag auf einen russisch kontrollierten Truppenübungsplatz im Gebiet Donezk sind Medienberichten zufolge Dutzende Soldaten ums Leben gekommen. Der Grund für die hohe Zahl an Toten lag offenbar an einer Anweisung eines russischen Generals.

Den Berichten der britischen BBC und von russischen Militärbloggern nach hatte das ukrainische Militär auf motorisierte Infanterieschützen aus Transbaikalien, einer sibirischen Region östlich des Baikalsees, geschossen. Diese hätten auf freiem Feld gestanden, weil sie auf ihren Kommandanten warten sollten, hieß es. Bei diesem soll es sich um General Oleg Moisejew handeln, Chef der 29. Armee der östlichen Militärregion.

Aus Bild- und Videomaterial des Vorfalls kann auf eine hohe Zahl an Toten – mindestens 60 – geschlossen werden, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Aus Moskau gab es zunächst keine Informationen zu dem Vorfall. Russische Militärblogger indes bestätigten den Angriff.

Soldaten auf freiem Feld aufgebaut

Der Vorfall soll sich am Dienstagmittag in der Nähe des Dorfes Trudiwske im Gebiet Wolnowacha ereignet haben. Die russischen Truppen hatten das Gebiet bereits kurz nach Ausbruch des von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Angriffskriegs erobert. Bis zur aktuellen Frontlinie sind es rund 20 Kilometer.

"Die Kommandeure haben uns auf freiem Feld aufgebaut", zitiert die BBC einen der Überlebenden. Dann sollen zwei Raketen eines US-Mehrfachraketenwerfers vom Typ Himars eingeschlagen sein.

Über den Angriff berichtete auch der russische Telegramkanal Rybar, der als dem Verteidigungsministerium nahestehend gilt. Der Kanal beklagte dabei neben der Fahrlässigkeit der befehlshabenden Offiziere auch die Veröffentlichung der Bilder durch die Überlebenden: Der Feind habe dadurch Propagandamaterial gewonnen.

Militärblogger nach Awdijiwka-Bericht tot

Zuvor war bekannt geworden, dass ein prominenter russischer Militärblogger Suizid begangen hatte. Andrej Morozow hatte am Sonntag auf der Plattform Telegram geschrieben, dass die russische Armee 16.000 Soldaten und 300 gepanzerte Fahrzeuge verloren habe, als sie die ostukrainische Stadt Awdijiwka erobert hat. Auch hier gab es Kritik, dass dessen Bericht dem ukrainischen Gegner einen Propagandavorteil biete.

Empfohlener externer Inhalt
X
X

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Der als sehr konservativ geltende Morozow hat auf Telegram unter dem Pseudonym Murz das Kriegsgeschehen kommentiert und selbst als Soldat seit 2014 gegen die Ukraine gekämpft.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website