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Asteroiden-Crash steigerte Artenvielfalt auf der Erde

Von dpa
22.09.2019Lesedauer: 2 Min.
Illustration einer Asteroiden-Kollision.
Illustration einer Asteroiden-Kollision. (Quelle: Don Davis/Eurekalert./dpa)
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Lund/Washington (dpa) - Eine gro├če Kollision im Asteroideng├╝rtel hat vor 470 Millionen Jahren eine Eiszeit auf der Erde ausgel├Âst - und damit der Artenvielfalt einen enormen Schub gegeben.

Das schlie├čen Forscher aus der Analyse von Meeressedimenten in Schweden und Russland. Der Asteroidenstaub aus der Kollision hat sich demnach ├╝ber das Sonnensystem verteilt und so die Sonneneinstrahlung auf der Erde deutlich abgeschw├Ącht, wie die Gruppe um Birger Schmitz von der Universit├Ąt Lund in Schweden im Fachblatt "Science Advances" berichtet.

"Es ist vergleichbar damit, mitten im Wohnzimmer einen Staubsaugerbeutel zu zerschmettern, nur in einem viel gr├Â├čeren Ma├čstab", erl├Ąuterte Schmitz. Sein Team hatte extraterrestrisches Material in Kalkstein aus Kinnekulle in S├╝dschweden und dem russischen Fluss Lynna nahe St. Petersburg identifiziert und untersucht. Dank des Heliumanteils lie├čen sich diese kosmischen Chromit-Staubk├Ârnchen auf die Zeit vor 470 Millionen Jahren datieren. Damals sei ein rund 150 Kilometer gro├čer Asteroid im Bereich zwischen den Planeten Mars und Jupiter zermahlen worden.

Die Abschattung durch den extraterrestrischen Asteroidenstaub habe eine Eiszeit ausgel├Âst oder zumindest verst├Ąrkt, argumentieren die Forscher. "Unsere Ergebnisse zeigen erstmals, dass solcher Staub die Erde bisweilen drastisch gek├╝hlt hat", so Schmitz. Die pl├Âtzliche Abk├╝hlung habe den Meeresspiegel deutlich sinken lassen und die Meereslebewesen gezwungen, sich an die neuen Klimazonen anzupassen, was zu spektakul├Ąrer Artenvielfalt in den Weltmeeren gef├╝hrt habe. Nach dem Asteroiden, dessen Einschlag vor 66 Millionen Jahren das Ende der Dinosaurier einl├Ąutete, sei dies das zweite konkrete Beispiel daf├╝r, wie das irdische Leben von astronomischen Ereignissen beeinflusst werde.

Die Astronomen glauben, dass ihre Erkenntnisse auch helfen k├Ânnten, bestimmte Strategien gegen die Klimaerw├Ąrmung besser einzusch├Ątzen. So scheine es Modellrechnungen zufolge m├Âglich, Asteroiden ├Ąhnlich wie Satelliten in einer Umlaufbahn um die Erde zu platzieren, damit sie dort kontinuierlich Staub abgeben und das Sonnenlicht etwas abschatten. Die Untersuchung seines Teams k├Ânne helfen zu beurteilen, ob solche Modellsimulationen realistisch seien, meint Schmitz.

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