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Berlin: Demo gegen Rechts auf Hermannplatz angekündigt – nach Brandanschlag

Hauptstadt-Ticker  

Demo gegen Rechts auf Hermannplatz angekündigt

24.06.2020, 19:51 Uhr | t-online.de, tme, vss, dpa

Berlin: Demo gegen Rechts auf Hermannplatz angekündigt – nach Brandanschlag. Ein Demonstrationszug zieht vom Hermannplatz zum Roten Rathaus in Berlin: Am Freitag wollen Demonstranten erneut gegen Rechts protestieren. (Quelle: imago images/F, Bungert/Future Image/Archivbild)

Ein Demonstrationszug zieht vom Hermannplatz zum Roten Rathaus in Berlin: Am Freitag wollen Demonstranten erneut gegen Rechts protestieren. (Quelle: F, Bungert/Future Image/Archivbild/imago images)

Hier informieren wir Sie jeden Tag über die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt

19.51 Uhr: Das war's für heute.

Wir verabschieden uns für heute und wünschen Ihnen einen schönen Abend. Morgen sind wir wieder wie gewohnt für Sie da und berichten über das aktuelle Geschehen in Berlin. Bis dahin!

19.18 Uhr: Südlicher S-Bahn-Ring mehrere Wochen gesperrt

In den Sommerferien werden umfangreiche Bauarbeiten bei der Berliner S-Bahn vorgenommen. Vom 25. Juni bis 27. Juli wird die südliche Ringbahnstrecke vom Treptower Park und Baumschulenweg bis Tempelhof gesperrt. Es fahren keine S-Bahnen, dafür wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, wie "rbb24" berichtet.

Ab dem 27. Juli soll sich die Sperrung dann auf den Abschnitt Tempelhof/Neukölln beschränken. Die Ringbahn-Linien sollen dann wieder fahren. Die Arbeiten an diesem Abschnitt sollen bis zum 4. September dauern.

Auch auf der Linie S3 kommt es ab dem 25. Juni zu Einschränkungen. Bis zum 13. Juli fahren keine Züge mehr zwischen Ostkreuz und Köpenick. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Immer wieder gab es in den vergangenen Jahren Bauarbeiten auf dieser Strecke.

18.38 Uhr: Demo gegen Rechts auf Hermannplatz angekündigt

Nach einem Brandanschlag in Berlin-Neukölln, der von Rechtsextremen verübt worden sein soll, wollen Demonstranten in Neukölln protestieren. Unter dem Motto "Den rechten Terror stoppen" wird im Internet zum Protest am Hermannplatz aufgerufen. Das berichtet "rbb24".

Bereits ein siebtes Mal ist die Bäckerei Damaskus in Neukölln einem solchen Anschlag zum Opfer gefallen, heißt es unter dem Aufruf. Ein Lieferwagen wurde in Brand gesetzt. In unmittelbarer Nähe wurde ein NS-Symbol festgestellt. Zuerst hielt die Polizei den Brandanschlag für eine unpolitische Tat.

17.47 Uhr: Berlin-Marathon offiziell abgesagt

Erstmals seit 1974 wird es in diesem Jahr keinen Berlin Marathon geben. Die Organisatoren sagten die Traditionsveranstaltung, die am 26. und 27. September stattfinden sollte, wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie ab. "So sehr wir uns bemühen, es ist derzeit nicht möglich, den BMW Berlin-Marathon mit seinem gewohnt berlinerischen Charme zu veranstalten", heißt es auf der Homepage des Events. Zugleich wurden alle Teilnehmer über den Ausfall informiert. Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Absage der Großveranstaltung.

16.30 Uhr: 36 Kinder aus Kita in Schöneberg in Quarantäne

Der Rossbändiger im Kleistpark (Symbolbild): In einer angrenzenden Kita ist ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Quelle: imago images/Steinach)Der Rossbändiger im Kleistpark (Symbolbild): In einer angrenzenden Kita ist ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Quelle: Steinach/imago images)

In einer Kita in Schöneberg hat sich ein Kind mit dem Coronavirus infiziert. 36 Kinder und fünf Erzieherinnen wurden daraufhin unter Quarantäne gestellt. Ein Teil der Kita am Kleistpark wurde geschlossen. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf die Bildungsverwaltung.

15.53 Uhr: Fahrradlobby fordert mehr Engagement für Verkehrswende

Zwei Jahre nach dem Beschluss des Berliner Mobilitätsgesetzes macht die Fahrradlobby Druck: Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) forderte am Mittwoch deutlich mehr Engagement des rot-rot-grünen Senats, um den öffentlichen Raum zu Gunsten von Fahrradfahrern, Fußgängern, Bus und Bahn neu aufzuteilen. "Denn trotz rechtsverbindlicher Beschlüsse ist auf den Straßen nur wenig zu sehen. Es fehlt an Mut und messbaren Zielen", erklärte Frank Masurat vom Vorstand des ADFC Berlin. "Statt tatkräftig voranzuschreiten, verlieren sich Senat und Bezirke weiterhin im Verwaltungs-Ping-Pong." Mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Radverkehrsplan sei der Senat "deutlich und rechtswidrig" in Verzug.

15.23 Uhr: Keine Strafe für Lkw-Fahrer nach Tod einer Fußgängerin

Das Verfahren gegen den Lkw-Fahrer, der vor zwei Jahren in Schöneberg eine 23-Jährige überfahren hatte, ist gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt worden. Das berichtet der RBB. Der Mann hatte die Fußgängerin beim Abbiegen erfasst. Die überfahrene Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Nun muss der Lkw-Fahrer 500 Euro bezahlen. Als Begrüdung hieß es, dass die Frau wohl bei Rot über die Ampel gegangen sein soll und ein Unfall deswegen auch bei geringerer Geschwindigkeit nur schwer vermeidbar gewesen wäre.

14.37 Uhr: Linkes Wohnprojekt legt Einspruch gegen Räumung ein

Die Bewohnerinnen des Hauses in der "Liebig34" in Berlin-Friedrichshain haben Einspruch gegen die Räumung des Gebäudes eingelegt. Damit geht die juristische Auseinandersetzung weiter. Auch die Zwangsräumung ist ausgesetzt. Ob der Einspruch allerdings zulässig sei, muss nun geprüft werden, wie ein Gerichtssprecher dem RBB sagte.

13.57 Uhr: Berlin plant noch keine Maßnahmen gegen Touristen aus Gütersloh

Eine Ortstafel weist auf die Ortsausfahrt Rheda-Wiedenbrück hin: Einige Bundesländer haben Beherbergungsverbote für Touristen aus dem von Corona betroffenen Landkreis erlassen. (Quelle: dpa/Inderlied)Eine Ortstafel weist auf die Ortsausfahrt Rheda-Wiedenbrück hin: Einige Bundesländer haben Beherbergungsverbote für Touristen aus dem von Corona betroffenen Landkreis erlassen.

Die deutsche Hauptstadt will dem Beispiel anderer Bundesländer im Umgang mit Gästen aus dem Corona-Hotspot im Raum Gütersloh vorerst nicht folgen. "Berlin plant aktuell keine Beherbergungsverbote für Besucher oder Urlauber aus dem Kreis Gütersloh", sagte Senatssprecherin Melanie Reinsch am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Auch spezielle Quarantäneregelungen sind bisher nicht geplant." 

Berlin fährt damit einen anderen Kurs als Urlaubsländer wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern. Diese wollen Besucher oder Touristen aus den nordrhein-westfälischen Landkreisen Gütersloh und Warendorf nur noch unter strengen Auflagen einreisen lassen. Hintergrund ist der massive Corona-Ausbruch rund um die Fleischfabrik Tönnies in NRW. Mehr dazu hier.

13.30 Uhr: CDU-Fraktion unterstützt Karstadt-Betriebsrat

Die Berliner CDU-Fraktion unterstützt den Betriebsrat der Karstadt-Filiale in der Wilmersdorfer Straße bei den Bemühungen, eine drohende Schließung zu verhindern. "Der Betriebsrat fährt heute zum Vermieter in Düsseldorf, um dafür einzutreten, dass man die Mietbedingungen neu verhandelt", sagte Fraktionschef Burkard Dregger am Mittwoch. "Deswegen haben wir uns entschlossen, ihn zu unterstützen und haben ihm ein Schreiben an den Vermieter mitgegeben." Es habe bereits einen Hinweis darauf gegeben, dass es ergebnisoffene Gespräche geben solle, sagte Dregger. "Insofern ist da noch nicht Zapfenstreich."

12.29 Uhr: Einschränkungen bei Berliner Ringbahn

Ab Donnerstag eröffnet die S-Bahn wieder die Strecke der S2 nach Lichternade/Blankenfelde. Sie war fast sieben Wochen lang gesperrt. Doch gleichzeitig wird dafür der Südring der Ringbahn zwischen Treptower Park bzw. Baumschulenweg und Tempelhof gesperrt, wie der "Tagesspiegel" berichtet.

12.04 Uhr: Pharmakologe hält bis zu 15.000 Fans im Stadion für möglich

Der Pharmakologe Fritz Sörgel hält eine Öffnung der Bundesliga-Stadien für Zuschauer durchaus für möglich. So könne er sich vorstellen, im Berliner Olympiastadion 15.000 Besucher auf absehbare Zeit zuzulassen, sagte der Leiter des Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung in Nürnberg dem "Tagesspiegel" (Mittwoch). Die Zuschauerzahl müsse man an die Größe und die Gegebenheiten des jeweiligen Stadions anpassen.

11.13 Uhr: Neuinfektionen in Berlin sind noch lokal isolierbar

Die Zahlen der Corona-Neuinfektionen steigen in Berlin wieder an. Die Ausbrüche seien aber noch lokal isolierbar und die Bezirke hätten die Lage unter Kontrolle, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) im Interview am Mittwoch mit dem Inforadio des "RBB". "Sie testen sehr weitgehend, versorgen die Menschen und sorgen dafür, dass sie zu Hause bleiben." Aktuell gibt es neben dem Hotspot in Neukölln auch rund 40 Neuinfektionen in einem Wohngebäude in Friedrichshain-Kreuzberg. In beengten Wohnverhältnissen erhöhe sich das Risiko einer Ausbreitung des Virus, sagte die Gesundheitssenatorin weiter. Mehr dazu lesen Sie hier.

10.40 Uhr: WeShare bleibt wohl vorerst nur in Berlin aktiv

Das Corona-Virus hat auch die Expansionspläne des VW-Carsharingdienstes WeShare durcheinander gebracht. "Es werden sich einige der geplanten Städtestarts von diesem ins kommende Jahr verschieben", sagte Hauptgeschäftsführer Philipp Reth der Deutschen Presse-Agentur. Welche geplanten Standorte das betreffen wird, soll im 3. Quartal entschieden werden. "Wir haben ein sehr hohes Maß an Planungsunsicherheit", sagte Reth. "Wenn wir noch mal in harte Lockdown-Szenarien reinrutschen sollten, dann würde das erneut einen ganz erheblichen Einfluss auf das Mobilitätsverhalten in Ballungsräumen haben." Derzeit sind in Berlin circa 1.500 Autos des ortsunabhängigen Sharing-Dienstes unterwegs.

9.23 Uhr: Razzia gegen Schleuserbande in Berlin

Seit dem Morgen laufen in mehreren Berliner Bezirken Durchsuchungen im Schleusermilieu. Die Ermittler haben dabei eine Band im Visier, die deutschlandweite Kontakt gepflegt und offenbar Menschen illegal nach Europa geschleust haben soll. Auch Urkunden sollen dabei gefälscht worden sein. Ein 38-Jähriger wurde festgenommen. Die ganze Meldung lesen Sie hier.

Ein Polizeifahrzeug steht bei einer Razzia im Wedding: In Berlin laufen Ermittlungen gegen eine Schleuserbande. (Quelle: dpa/Riedl)Ein Polizeifahrzeug steht bei einer Razzia im Wedding: In Berlin laufen Ermittlungen gegen eine Schleuserbande. (Quelle: Riedl/dpa)

8.17 Uhr: 30-Grad-Marke in Berlin könnte geknackt werden

Am Wochenende könnte es in Berlin das erste Mal in diesem Jahr über 30 Grad warm werden. Denn der Deutsche Wetterdienst hat für Freitag Temperaturen bis 30 Grad vorausgesagt. Am Samstag könnte es sogar noch einen Grad wärmer werden.

7.30 Uhr: R-Wert erneut gestiegen: Corona-Ampel zeigt Rot

Wegen steigender Infektionen mit dem Coronavirus in Berlin ist der R-Wert mittlerweile im roten Bereich der sogenannten Corona-Ampel. In Berlin sind insgesamt 7.974 Coronavirus-Infektionen bestätigt worden. Von Montag auf Dienstag kamen nach Angaben der Senatsgesundheitsverwaltung 59 neue Fälle hinzu. Die Reproduktionszahl (R-Wert) lag damit bei 1,96 und zum dritten Mal in Folge bei einem Wert von 1,2 oder höher. Deswegen sprang die Corona-Ampel auf Rot. Der R-Wert gibt die Dynamik des Infektionsgeschehens an - und in den vergangenen beiden Wochen war ein deutlicher Anstieg der Neuinfektionen beobachtet worden. In den Zahlen sind wahrscheinlich auch noch nicht die Neuinfektionen eingerechnet, die in Zusammenhang mit einem möglichen Corona-Ausbruch in einem Wohnkomplex in Friedrichshain befinden, der erst am Dienstag bekannt geworden ist.

7.17 Uhr: Behörde warnt wegen Ferienbeginn vor Stau

Mit dem Beginn der Sommerferien an diesem Donnerstag wird es voll auf den Berliner Ausfallstraßen und den Autobahnen in der Region. Zwar sind wegen der gestaffelten Zeugnisausgabe-Termine schon erste Familien in den Urlaub aufgebrochen. Die Verkehrsinformationszentrale geht dennoch von viel Betrieb aus. Denn in Folge der Corona-Seuche erwartet sie, dass mehr Berliner und Brandenburger Urlaub in Deutschland oder den direkten Nachbarländern machen - und deshalb eher mit dem eigenen Auto statt mit dem Flugzeug reisen.

7.15 Uhr: Prozess gegen Lkw-Fahrer wegen tödlichem Unfall mit Fußgängerin

Nach dem Tod einer 23 Jahre alten Fußgängerin in Berlin-Schöneberg steht ein Lkw-Fahrer heute vor dem Amtsgericht Tiergarten. Der 61-Jährige soll die junge Passantin im August 2018 mit seinem Lastwagen beim Rechtsabbiegen von der Dominicusstraße in die Hauptstraße übersehen und überrollt haben. Die 23-Jährige war noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte die Fußgängerin bei entsprechender Aufmerksamkeit rechtzeitig hätte wahrnehmen können und müssen. Für den Prozess wegen fahrlässiger Tötung ist bislang ein Verhandlungstag vorgesehen.

7.06 Uhr: Guten Morgen, Berlin!

Hallo und herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker. Auch heute versorgt t-online.de Sie wieder mit den neuesten Nachrichten aus Berlin. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP und sid

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