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Stadt sperrt teilweise Mainkai für Autoverkehr

t-online, Stefan Simon

Aktualisiert am 27.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Sperrung des nördlichen Mainufers: Der Mainkai wird noch 2022 von 19 bis 6 Uhr autofrei werden. x1x Endgültige Sperrung des nördli
Sperrung des nördlichen Mainufers: Der Mainkai wird noch 2022 von 19 bis 6 Uhr autofrei werden. (Quelle: rheinmainfoto/imago-images-bilder)
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Künftig soll der Mainkai in Frankfurt in den Abendstunden und nachts autofrei bleiben. Die Stadtverordnetenversammlung hat dem Antrag der Römer-Koalition mehrheitlich zugestimmt.

Die Koalition im Frankfurter Römer aus Grünen, SPD, FDP und Volt wird den Mainkai am nördlichen Mainufer für den Autoverkehr in der Nacht sperren. Dem Antrag der Koalition ist am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich zugestimmt worden.

Unterstützung fand die Koalition aus Teilen der Opposition: Die Linke, Ökolinx-ELF und die Fraktion "Die Fraktion" stimmten für den Antrag.

Autofreier Mainkai zwischen 19 und 6 Uhr

Der Mainkai soll noch in diesem Jahr zwischen Alter Brücke und Untermainbrücke von 19 bis 6 Uhr für motorisierte Fahrzeuge gesperrt werden.

Der Antrag geht sogar noch über die Pläne der Römer-Koalition hinaus. Denn im Koalitionsvertrag war noch die Rede davon gewesen, den Mainkai nur an Wochenenden und Feiertagen für den Autoverkehr nachts dichtzumachen.

Stadt will Mainkai in Sommerferien komplett für Verkehr sperren

Nach den Vorstellungen von Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) soll der Mainkai in den Sommerferien sechs Wochen lang komplett für Kraftfahrzeuge gesperrt werden, wie die "Frankfurter Rundschau (FR)" berichtete.

Des Weiteren geht aus dem Antrag hervor, dass das Verkehrs- und Planungsdezernat gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern ein Freiraum- und Gestaltungskonzept erarbeiten will.

Die Sperrung am nördlichen Mainufer werde wissenschaftlich begleitet, die Verkehrsverlagerung analysiert. Darüber hinaus sei ein Umleitungskonzept geplant. Die bisherigen Sperrungen für Veranstaltungen blieben erhalten. Davon betroffen sind laut "FR" unter anderem das Mainfest, der Ironman und der Marathon.

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Bündnis wünscht sich großflächige Einbindung der Bürger

Weiter soll der Magistrat prüfen, ob der Flohmarkt alle zwei Wochen auf dem Römerberg und dem Mainkai oder auf der Fahrgasse und dem Mainkai stattfinden kann.

Kritik an den Plänen übten "Fridays for Future" und die Bürgerinitiative "Mainkai für Alle". Für sie gehen die Pläne nicht weit genug.

Der Mainkai war bereits von Sommer 2019 bis Sommer 2020 für den motorisierten Verkehr gesperrt. Mehrere Initiativen wie die "Fridays for Future" demonstrierten für eine Fortsetzung des autofreien Mainkais. Doch nach dem Ende des Verkehrsversuchs fand sich in der damaligen Koalition aus CDU, SPD und Grünen keine Mehrheit.

CDU: "Durch eine Sperrung löst sich der Verkehr nicht in Luft auf"

Die CDU in Sachsenhausen steht den Planungen weiter "äußerst kritisch" gegenüber. "Die Koalition scheint es überhaupt nicht zu interessieren, was 2019/2020 in Sachsenhausen los war. Durch eine Sperrung löst sich der Verkehr nicht in Luft auf", sagte der Vorsitzende Ulf Homeyer.

Die Römer-Koalition versuche die Sperrung klein zureden, in dem sie von einer "nächtlichen" Sperrung spreche. "Es darf keinesfalls zu einer verkehrlichen Mehrbelastung in Sachsenhausen kommen", sagte Homeyer.

Diesen fatalen Fehler habe man bereits einmal gemacht und scheinbar nichts daraus gelernt. "Die Sperrung einer Straße führt unweigerlich dazu, dass sich der Verkehr einen anderen Weg sucht", so Homeyer.

Heftige Kritik an Verkehrspolitiker

Die "Bürgerinitiative Sachsenhausen" geht mit ihrer Kritik noch einen Schritt weiter. Wie die "FR" berichtete, holte Herbert Schmoll von der Bürgerinitiative zu einem Rundumschlag per E-Mail gegen Verkehrspolitikerinnen und Verkehrspolitiker aus.

Er sprach unter anderem von "Travestiekünstlern und Clowns" in der Stadtpolitik, die nicht "die hellsten (Verkehrs-)Kerzen auf der Torte" seien.

Linke: "Öffnung des Mainkais ist und bleibt richtig"

Die verkehrspolitische Sprecherin der Linken, Daniela Mehler-Würzbach, widerspricht CDU und der "Bürgerinitiative Sachsenhausen". "Die Öffnung des Mainkais für die Menschen ist und bleibt richtig. Die Mehrheit der Frankfurter*innen unterstützt dieses Vorgehen."

Eine Umverteilung der Flächen weg vom motorisierten Verkehr hin zu den Menschen sei sowohl für die Verkehrswende als auch klimapolitisch geboten.

Doch Mehler-Würzbach übt auch Kritik an den Plänen der Römer-Koalition. Die angekündigten temporären Sperrungen seien nichts Halbes und nichts Ganzes. Sie erwarte, dass das Dezernat ein überzeugendes Umleitungskonzept vorlege, aus dem deutlich werde, dass die angrenzenden Ortsteile nicht verkehrlich überlastetet würden.

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