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Hamburger fällt von Kreuzfahrtschiff – schwierige Ermittlungen


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Millionär fällt von MS Europa – schwierige Ermittlungen

Von t-online, EP

20.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Die MS Europa (Archivbild): Kai Wünsche war vor Texel von dem Kreuzfahrtschiff gefallen.
Die MS Europa (Archivbild): Kai Wünsche war vor Texel von dem Kreuzfahrtschiff gefallen. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)
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Die Suche nach einem vermissten Mann in der Nordsee wurden von den Einsatzkräften abgebrochen. Es gebe keine Überlebenschancen mehr. Nun ist klar, wer der Vermisste ist: der Millionär Kai Wünsche.

Ein Passagier des Kreuzfahrtschiffes MS Europa ist über Bord gegangen. Gegenüber t-online bestätigte nun die Polizei Hamburg, dass es sich um den Millionär Kai Wünsche handelt.

Obwohl sich das Kreuzfahrtschiff zum Zeitpunkt des Unglückes knapp zehn Seemeilen nordöstlich von Texel befunden hat, ist die Hamburger Polizei an den Ermittlungen beteiligt. Es greife das Wohnort-Prinzip, erklärte die Sprecherin der Polizei: "Das ist aktuell ein schwieriges Konstrukt." Während die Suchaktion zu Wasser von niederländischen Kräften der Küstenwache durchgeführt wurde, laufe das Schiff unter maltesischer Flagge. Aus diesem Grund würden die Ermittlungen nun von den zuständigen Beamten dreier Länder aufgenommen.

Keine Anzeichen auf Fremdverschulden

"Bisher behandeln wir den Fall offiziell noch wie eine Vermisstensache", so die Hamburger Polizei. Allerdings gingen die Beamten von einem Suizid aus. Die Hintergründe sind allerdings noch unklar.

Aufnahmen der Überwachungskameras des Schiffes lieferten nach Angaben einer Sprecherin von Hapag Lloyd keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Nachdem sich nach eigenen Angaben auch die Besatzung des Schiffes aktiv an der Suche beteiligt hatte, habe die MS Europa nun ihre Fahrt fortgesetzt.

"Die Reisebegleitung des vermissten Passagiers wird an Bord betreut. Ein Seelsorgeteam zur Unterstützung für Crew und Gäste ist unterwegs und wird schnellstmöglich an Bord gehen", heißt es in einem Statement des Unternehmens.

Hinweis: Hier finden Sie sofort und anonym Hilfe, falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen.

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Verwendete Quellen
  • Telefonat mit der Polizei Hamburg
  • Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Telefonat mit einer Sprecherin von Hapag Lloyd
  • Statement von Hapag Lloyd per Mail
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