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Bundestagwahl in Hamburg: SPD gewinnt – CDU stürzt ab

Bundestagswahl in Hamburg  

SPD gewinnt in Hamburg deutlich – CDU stürzt ab

27.09.2021, 06:51 Uhr | pb, t-online, dpa

Bundestagwahl in Hamburg: SPD gewinnt – CDU stürzt ab. Die Stimmung auf der Wahlparty der Hamburger SPD war nach den ersten Auszählungen bereits ausgelassen. (Quelle: dpa/Jonas Walzberg)

Die Stimmung auf der Wahlparty der Hamburger SPD war nach den ersten Auszählungen bereits ausgelassen. (Quelle: Jonas Walzberg/dpa)

In Hamburg wurde gewählt – 1,2 Millionen Bürger waren zur Bundestagswahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung liegt mit 77,8 Prozent erfreulich hoch. Am Ende setzte sich die SPD durch.

Die Hansestadt hat gewählt. In Hamburg waren an diesem Sonntag knapp 1,3 Millionen Bürger zur Bundestagswahl aufgerufen. Letztendlich konnte sich die SPD in der Hansestadt deutlich durchsetzen. Auf Platz zwei landeten die Grünen, den es erstmals gelang, zwei Hamburger Direktmandate zu gewinnen. Die CDU hingegen rauschte ab und muss sich einem historisch schlechten Wahlergebnis stellen. Damit endet dieser Newsblog.

Der Newsblog zum Nachlesen: 

Montag, 6.51 Uhr: Vorläufiges Ergebnis: SPD gewinnt in Hamburg deutlich – CDU stürzt ab

Die SPD ist bei der Bundestagswahl in Hamburg mit Abstand stärkste Kraft geworden. Laut dem von Landeswahlleiter Oliver Rudolf am Sonntagabend verkündeten vorläufigem Endergebnis kam sie auf 29,7 Prozent. Auf Platz zwei landeten die Grünen mit deutlichen Zugewinnen auf 24,9 Prozent. Die CDU stürzte auf 15,5 Prozent ab und erzielte ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl in Hamburg.

Auf die FDP entfielen 11,4, auf die Linke 6,7 und auf die AfD 5,0 Prozent. Von den sechs Direktmandaten der Stadt gingen vier an die SPD, erstmals konnten die Grünen zwei für sich verbuchen. Die Wahlbeteiligung stieg von zuletzt 76 auf 77,8 Prozent.

 21.01 Uhr: Ergebnisse nehmen weiter Form an

Inzwischen sind in der Hansestadt 1.624 von 2.059 Wahlbezirken ausgezählt. Die frühen Tendenzen werden weitestgehend bestätigt.

Das aktuelle Zweitstimmen-Ergebnis lautet:

SPD: 29,6 Prozent
Grüne: 25,2 Prozent
CDU: 15,2 Prozent
FDP: 11,2 Prozent
Die Linke: 6,9 Prozent
AfD: 5,7 Prozent

19.45 Uhr: Erste Auszählungen und eine Erkenntnis

In Hamburg wurden 182 von 2.059 Wahlbezirken vollständig ausgezählt. Die SPD kommt demnach auf 28,2 Prozent der Zweitstimmen. Die Grünen liegen bei 25,3 Prozent. Die CDU erreicht mit 15,6 Prozent Rang drei. Dahinter rangiert die FDP mit 12,1 Prozent und die Linke mit sieben. Die AfD liegt mit 5,2 Prozent auf dem letzten Platz der etablierten Parteien.

Da jedoch erst zehn Prozent aller Stimmen ausgezählt sind, kann sich hier noch vieles verschieben. 

Eine Erkenntnis hat der Wahlsonntag allerdings bereits gebracht: Die Hamburgerinnen und Hamburger waren sehr fleißig. Insgesamt haben 77,6 Prozent der Wahlberechtigten bei dieser Wahl ihr Kreuz gesetzt. Vor vier Jahren waren es in der Hansestadt nur 76 Prozent gewesen.

18.26 Uhr: Erste Prognosen veröffentlicht – so reagieren die Parteien in Hamburg

Erste Prognosen zur Bundestagswahl sehen die Grünen bei 15 Prozent und einem historisch starken Ergebnis. Entsprechend euphorisch wurde auf der Wahlparty der Grünen im Schanzenpark gejubelt. 

Auch die Hamburger Sozialdemokraten reagierten trotz Gleichstand mit der Union bei 25 Prozent mit Jubel auf die Bekanntgabe der Prognosen. Im Vergleich zur Bundestagswahl bedeutet dies ein Plus von viereinhalb Prozentpunkten.

Die Hamburger FDP zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Wahlausgang. Mit dem prognostizierten Ergebnis von elf Prozent käme die Partei auf ein Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zur Wahl 2017.

Reservierter waren die Reaktionen auf der CDU-Wahlparty in Hamburg. Die Prognosen führen die Union mit einem Verlust von beinahe acht Prozentpunkten lediglich bei 25 Prozent.

Nicole Jordan, Kandidatin der AfD wurde bereits per Taxi von der Wahlkampfzentrale abgeholt. Die Wahlparty der Partei in Hamburg wurde heute Nachmittag kurzfristig abgesagt.

17.58 Uhr: Wahlbeteiligung weiter auf hohem Niveau – 73,5 Prozent haben Kreuz gesetzt

Um 16 Uhr hatten bereits 73,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale liegt man damit fast auf dem Gesamtniveau der Bundestagswahl 2017.

39,2 Prozent der abgegebenen Stimmen sind per Briefwahl eingegangen. Für die Hansestadt ist das ein neuer Rekord.

16.47 Uhr: AfD sagt Wahlparty in Wilhelmsburg ab

Die Hamburger AfD hat ihre Wahlparty am Abend abgesagt. Das berichtet die "Hamburger Morgenpost". Laut dem Bericht hätte die Wahlparty im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg im Bezirk Mitte am Abend stattfinden sollen.

In den letzten Tagen war im Netz von mehreren Gruppen zu Störaktionen bei dem Treffen der Partei aufgerufen worden. Auch die Antifa-Bewegung hatte sich an den Planungen einer Demonstration gegen die Rechtspopulisten beteiligt.

15.37 Uhr: Wahlbeteiligung deutlich erhöht – 63,9 Prozent haben schon gewählt

Die Hansestadt wartet an diesem Wahlsonntag mit einer auffällig hohen Wahlbeteiligung auf. Wie ein Sprecher des Landeswahlleiters dem "NDR" mitteilte, hätten bis 14 Uhr bereits 63,9 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger ihre Stimme abgegeben. 

14.48 Uhr: Mehr als 50 Prozent der Hamburger haben gewählt

In Hamburg hatten bis 11.00 Uhr nach Angaben der Behörden bereits 50,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Kreuze gemacht. Ein großer Anteil davon sei auf den verstärkten Rücklauf der Briefwahl zurückzuführen, sagte der Landeswahlleiter. Vor vier Jahren hatten zu diesem Zeitpunkt erst 37,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

14.15 Uhr: Bundestagsabgeordneter schwimmt ins Wahllokal

Kuriose Szenen am Morgen im Wahlkreis Harburg-Wilhelmsburg-Bergedorf. Der grüne Bundestagsabgeordnete Manuel Sarrazin ist am Wahlmorgen zu seinem Wahllokal geschwommen. Sarrazin schwamm die rund 500 Meter von zu Hause zu seiner Urne in der Grundschule von Cranz.

Grünen-Politiker Manuel Sarrazin im Wasser: Der Bundestagsabgeordnete schwamm am Sonntagmorgen ins Wahllokal. (Quelle: imago images/Andre Lenthe)Grünen-Politiker Manuel Sarrazin im Wasser: Der Bundestagsabgeordnete schwamm am Sonntagmorgen ins Wahllokal. (Quelle: Andre Lenthe/imago images)

Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckt ein ernster Hintergrund: Wie das "Abendblatt" berichtet, will der Osteuropa-Experte der Grünen-Fraktion mit der Aktion Geld für politische Gefangene in Belarus sammeln. In Belarus wird die Zahl der politischen Gefangen auf 650 bis 1.000 geschätzt. 

14.00 Uhr: Landeswahlleiter erwartet Wahlbeteiligung von rund 80 Prozent

Landeswahlleiter Oliver Rudolf rechnet am Ende mit einem Briefwahlanteil von gut 50 Prozent. Auch hofft er auf eine weiter steigende Wahlbeteiligung: 2017 war sie auf 76 Prozent geklettert, diesmal könnten noch ein paar Prozentpunkte auf knapp 80 Prozent dazukommen, sagte er. 

Verwendete Quellen:

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