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"Ich bin ein kleiner Popel und kein Großkonzern!"

Von Jennifer Lichnau

01.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Stark schwankende Preise an Münchens Zapfsäulen (Archivbild): Es macht einen Unterschied, wer die Tankstelle betreibt, Großkonzern oder kleiner Unternehmer.
Stark schwankende Preise an Münchens Zapfsäulen (Archivbild): Es macht einen Unterschied, wer die Tankstelle betreibt, Großkonzern oder kleiner Unternehmer. (Quelle: Sven Simon/imago images)
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Preischaos zum Start des Tankrabatts in München: Viele Tankstellen haben die Preise gesenkt, bei anderen liegt der Diesel noch bei über zwei Euro. Insgesamt bleibt das Preisniveau hoch. Warum ist das so?

Mit Spannung haben die Autofahrer in München am Mittwochmorgen auf die Preistafeln der Tankstellen geblickt. Der deutschlandweite Tankrabatt ist in Kraft getreten, mit dem die Bundesregierung die Steuerzahler zu entlasten versucht. Und tatsächlich, viele Tankstellen in München haben ihre Preise etwas gesenkt. Bei anderen Tankstellen kostet der Diesel immer noch über 2 Euro. Das hat einen Grund.

Herbert Rabl, Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands, wundert das kein bisschen. Er hat das Preis-Chaos zum Start des Tankrabatts erwartet. Für Autofahrer schwer nachvollziehbar, für Rabl eine klare Sache: Die großen Konzerne haben vor dem Start des Tankrabatts nach und nach ihre Preise leicht erhöht. Das Ergebnis: Der vom Bund beabsichtigte Effekt verpufft.

Tankrabatt in München: Entlastung geht anders

"Zwar sind die Preise an den Tankstellen der großen Konzerne leicht gesunken. Allerdings haben sie die Preise in der Vorwoche auch ordentlich angehoben", sagt Rabl. Am Ende müssen die Autofahrer in Deutschland immer noch extrem viel fürs Tanken zahlen. Entlastung gehe anders.

Und was ist mit den Tankstellen, die die Preise nicht gesenkt haben? Das sind die kleinen Unternehmer, die ihre selbst teuer eingekauften Restbestände noch loswerden müssen; so hatte es beispielsweise der ADAC vorhergesagt. Denn auch sie können erst ab Mittwoch günstigen Sprit einkaufen und erst dann den Rabatt an die Verbraucher weitergeben.

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Tankstellenverband: Vorgehen der Konzerne "gigantischer Marketingtest"

Ersin Öner ist einer dieser freien Tankstellenbetreiber. Bei ihm kostet der Liter Diesel am Mittwoch noch mehr als zwei Euro. Auf die Frage, warum er nicht auch die Preise gesenkt habe, sagt er: "Ich bin ein kleiner Popel und kein Großkonzern." Erst muss er die Restbestände verkaufen, dann könne er die Preise senken. Wie ihm geht es vielen freien Tankstellenbetreibern. Dass die großen Tankstellen ihre Preise jetzt gesenkt haben, setzt sie unter Druck. Die Kleinen müssen ja auch wettbewerbsfähig bleiben, sagt Rabl.

Rabl sieht in dem Vorgehen der Mineralölkonzerne, die vor Start des Tankrabatts ihre Preise angehoben haben, nur um sie dann etwas zu senken, einen gigantischen Marketingtest. Über das Ergebnis wirkt er selbst etwas verwundert: Deutschlands Autofahrer seien extrem schmerzfrei, wenn es um Spritpreise geht. "Sie beschweren sich, aber fahren trotzdem weiter Auto."

In der Tat haben sich viele Autofahrer an die hohen Preise gewöhnt. Der Liter Diesel kostet in München am Mittwochmittag rund 1,90 Euro – die Preissenkung inbegriffen. Von dem Tankrabatt profitierten vor allem die Mineralölkonzerne, nicht die deutschen Autofahrer, so Rabl.

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