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Bayern: Zwei Jahre nach Kriegsanbruch – mehr als 160.000 Ukrainer im Freistaat


Zwei Jahre nach Kriegsbeginn
Bayern hat mehr als 160.000 Ukrainer aufgenommen

Von dpa
Aktualisiert am 23.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Ukrainer in BayernVergrößern des BildesDemonstranten stehen mit ukrainischen Fahnen auf dem Odeonsplatz (Archivbild). In Bayern leben derzeit Hunderttausende Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. (Quelle: Felix Hörhager/dpa/dpa)
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Zwei Jahre sind seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine vergangen. Inzwischen leben mehr als 160.000 Menschen aus dem Land in Bayern.

Die Zahl der in Bayern lebenden Menschen aus der Ukraine beläuft sich derzeit auf 168.000. Dies gab das Bundesamt für Statistik am Donnerstag bekannt, wobei die Daten auf den Stand von Oktober 2023 hinweisen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Zuzug aus der Ukraine nach Deutschland insgesamt merklich reduziert.

Mit dieser Zahl belegt Bayern den zweiten Platz in Deutschland hinsichtlich der Anzahl aufgenommener Flüchtlinge aus der Ukraine, lediglich übertroffen von Nordrhein-Westfalen mit 234.000 und gefolgt von Baden-Württemberg mit 159.000 ukrainischen Einwohnern. Betrachtet man jedoch das Verhältnis zur Gesamtbevölkerung im Bundesland, liegt Bayern bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine weit hinten.

Ukrainische Bürger stellen nur 1,3 Prozent der Bevölkerung des Freistaats dar. Lediglich in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Brandenburg ist der Anteil mit 1,2 Prozent noch geringer. In Hamburg (1,7 Prozent), Berlin (1,6 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (1,5 Prozent) ist er hingegen deutlich höher.

Rund 40.000 Ukrainer in Bayern beschäftigt

Nach Angaben des bayerischen Innenministeriums sind gegenwärtig etwa 48.700 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine staatlich untergebracht. Davon leben etwa 11.100 Ukrainerinnen und Ukrainer in regulären Asylunterkünften.

Laut einer Schätzung der Bundesagentur für Arbeit vom November 2023 sind in Bayern 38.300 ukrainische Staatsangehörige beschäftigt – von diesen sind 31.100 sozialversicherungspflichtig und etwa 7.200 haben Minijobs. Im Oktober desselben Jahres bezogen ungefähr 90.000 Personen aus der Ukraine Bürgergeld; knapp mehr als zwei Drittel davon sind erwerbstätig.

Bundesweit gesehen waren mehr als die Hälfte (60 Prozent) der zugewanderten Menschen aus der Ukraine weiblich, wie das Statistische Bundesamt weiter berichtete. Etwa ein Drittel (34 Prozent) waren Kinder oder Jugendliche und rund 40 Prozent waren Mitte des Jahres Alleinerziehende mit Kindern.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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