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FC Bayern: Wackelt Kahn? Vorstandschef reagiert auf Spekulationen


Bayern-Boss Kahn in der Kritik
"Ich kämpfe für den FC Bayern"

Von dpa, dd

Aktualisiert am 28.04.2023Lesedauer: 2 Min.
Oliver Kahn: Der Vorstandschef der Münchner ist angeschlagen.Vergrößern des BildesOliver Kahn: Der Vorstandschef der Münchner ist angeschlagen. (Quelle: IMAGO/Harald Bremes)
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Der FC Bayern durchlebt aktuell eine turbulente Zeit. Auch Vorstandschef Oliver Kahn wird attackiert. Nun hat sich der langjährige Torwart zu Spekulationen geäußert.

Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn hat in einem Interview auf Kritik an seiner Person reagiert. "Schauen Sie, rund um den FC Bayern wird jeden Tag viel erzählt. Am 22. Mai findet die turnusmäßige Sitzung des Aufsichtsrats statt, wie jedes Jahr am Ende der Saison. Dort werden selbstverständlich alle aktuellen Themen gemeinsam besprochen. Ich konzentriere mich zu 100 Prozent auf meine Arbeit", sagte Kahn in einem Interview der "Mediengruppe Münchner Merkur/tz". Der 53-Jährige steht im Zuge der aktuellen Krise der Bayern selbst in der Kritik, es gibt Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied des einstigen Torwart-"Titan", der seit 2021 der mächtigste Mann im Klub ist.

Es gehe nun einzig und allein noch um die Meisterschaft. "Alles andere interessiert mich nicht", so Kahn weiter. "Der FC Bayern ist für mich nicht irgendein Job, sondern eine Herzenssache. Das gilt nicht nur für Momente, in denen die Sonne scheint. Ich kämpfe für den FC Bayern. Das habe ich schon als Torwart 14 Jahre lang gemacht, das mache ich jetzt und das werde ich auch noch in Zukunft tun. Davon können Sie ausgehen.“

Nach dem 1:3 am vorigen Wochenende in Mainz gehen die Bayern als Zweiter hinter Borussia Dortmund in den 30. Spieltag, an dem sie an diesem Sonntag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online) den Tabellenletzten Hertha BSC in München empfangen.

Meister? "Wir werden es noch schaffen"

Vom erneuten Gewinn des deutschen Meistertitels ist Kahn überzeugt. "Natürlich wollen wir auch dieses Jahr deutscher Meister werden – und wir werden es auch noch schaffen. Es gab auch früher immer mal schwierige Situationen, aus denen sich der FC Bayern immer befreit hat und gestärkt daraus hervorgegangen ist."

Entscheidend sei, dass sich die Führung nie aus der Ruhe habe bringen lassen. "Und das wird auch diesmal so sein", kündigte Kahn fünf Spieltage vor Saisonende an. Wegen des Abschneidens stehen der 53-Jährige und Sportvorstand Hasan Salihadmidzic derzeit in der öffentlichen Kritik. "Mit Kritik kann ich umgehen, solange sie nicht persönlich wird", erklärte Kahn.

Pl.MannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.Form
1
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Bayern
34218592:38+5471
2
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Dortmund
34225783:44+3971

Den überraschenden Auftritt von Ehrenpräsident Uli Hoeneß beim Training des kriselnden Rekordmeisters begrüßte Kahn. "Es war eine starke Geste von Uli, auf dem Trainingsplatz die Faust zu zeigen. Eine klare Geste: Wir zeigen es allen", sagte Kahn. Hoeneß hatte sich am Mittwoch auf dem Vereinsgelände gezeigt und sich mit Trainer Thomas Tuchel unterhalten. Auch ein erfahrener Trainer wie Tuchel – der auf den freigestellten Julian Nagelsmann gefolgt war - könne nicht alles sofort von heute auf morgen verändern, erklärte Kahn.

Der frühere Torwart unterstrich, er arbeite mit Vereinspräsident Herbert Hainer und dem Aufsichtsrat "vertrauensvoll und kollegial zusammen – und das gilt auch für meine Zusammenarbeit mit Uli Hoeneß". Der 71-Jährige gilt immer noch als sehr einflussreich beim FC Bayern, der nach dem Aus in Champions League und DFB-Pokal nun auch um das Ende seiner Titelserie in der Fußball-Bundesliga bangt.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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