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Der Kaiser über Arjen Robben "Das ist peinlich."


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Robben versagt in Dortmund

Von t-online
Aktualisiert am 12.04.2012Lesedauer: 3 Min.
Arjen Robben verschießt den Elfmeter kurz vor Schluss gegen Dortmund.
Arjen Robben verschießt den Elfmeter kurz vor Schluss gegen Dortmund. (Quelle: dapd)
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Aus Dortmund berichtet Patrick Brandenburg

Kurz vor dem Ende musste er sich sogar noch verspotten lassen: Arjen Robben. Erst stürmte BVB-Innenverteidiger Neven Subotic, eine von 14 wandelnden Dortmunder Adrenalinbomben, auf Robben zu und brüllte Bayerns Superstar in Orkanstärke die Schadenfreude ins Gesicht. Der Holländer hatte gerade einen Elfmeter verschossen und damit wohl Münchens Chance zunichte gemacht, Titelverteidiger Dortmund auf der Zielgeraden abzufangen. Dann gab es auch noch eine Portion Zynismus von Kaiser Franz.


Foto-Show: Irre Showdowns im Titelrennen

Der Moment, der alle Zweifel über die Saison 2011/2012 beseitigte: Dortmunds Torhüter Roman Weidenfeller hält den Elfmeter von Bayerns Arjen Robben. Der BVB gewinnt das Spitzenspiel gegen Verfolger München mit 1:0 und hat nach dem 30. Spieltag satte sechs Punkte Vorsprung.
Den Showdown der Saison 2010/2011 gibt es bereits am 24. Spieltag. Mit einem 3:1 weist der spätere Titelträger Borussia Dortmund den Abo-Meister FC Bayern in dessen Arena in die Schranken und zieht auf 16 Punkte Vorsprung uneinholbar davon.
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"Das ist sehr bitter und enttäuschend. Das ist peinlich. Ich habe zuletzt zehn oder elf Elfmeter in Folge getroffen", sagte der zerknirschte Fehlschütze, bevor Franz Beckenbauer vor die Mikrofone trat und seinem Ärger über die Niederlage seines FC Bayern Luft machte: "Bei mir als Trainer hätte Robben nicht geschossen. Es ist Gesetz im Fußball, dass der Gefoulte nicht schießt. Aber vielleicht ist das noch nicht bis Holland durchgedrungen." Doch nicht nur wegen dieser Szene wurde Robben zum tragischen Helden bei der 0:1-Pleite des FC Bayern im Treffen der Giganten. Der denkwürdige Abend hielt für ihn noch viel, viel mehr Gemeinheiten bereit.

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Schmelzer und Großkreutz doppeln Robben

Der technisch hochbegabte Offensivmann war schwer in die Partie gekommen. Mal wieder. Wie schon im Hinspiel, das ebenfalls mit einem einzigen Treffer zugunsten der Westfalen entschieden wurde, ging Robben in der Doppeldeckung von Marcel Schmelzer und Kevin Großkreutz völlig unter. Früh war der holländische Nationalspieler derart genervt von seinen Peinigern, dass er es mit Schwalben probierte, um wenigstens Erfolgserlebnisse in Form von Freistößen zu bekommen. Im Dortmunder Hexenkessel machte er sich damit natürlich keine Freunde. Bald spielte Robben nicht nur gegen seine Jäger, sondern auch gegen die kochende Kulisse.

Erst nach dem Wechsel fing sich Robben, produzierte einige gute Pässe, arbeitete sich nach und nach in die Partie. Doch gerade, als er im Spiel angekommen war und die Bayern vollen Zugriff auf das Spitzenspiel hatten und ihre Titelchance witterten, unterlief dem Vizeweltmeister der Schnitzer zum 0:1. Nach einer kurzen BVB-Ecke lief Robben zu langsam raus und hob so das Abseits auf, so dass Robert Lewandowski ungestraft und ungehindert den Ball mit der Hacke an Bayern-Keeper Manuel Neuer vorbei ins Tor bugsieren konnte (77.).

Beckenbauer kritisiert den Niederländer

Danach wurde es dramatisch. Für die Münchner und vor allem für Robben. Fünf Minuten vor dem Ende der Partie fiel er im Duell mit Weidenfeller im Strafraum. Abstoß, riefen die entsetzten Dortmunder ob Robbens berühmt-berüchtigter Fallsucht. Elfmeter, sagte der Schiedsrichter. Aber alle Diskussionen erübrigten sich, weil der oft als Ego-Shooter gehänselte Robben am Dortmunder Torhüter scheiterte, obwohl der nun wirklich nicht als Elfmeterkiller bekannt ist. Von Franz Beckenbauer gab es dafür Kritik: "Bei mir hätte der Gefoulte nicht selbst geschossen. Da gibt es ein Gesetz, das ist vielleicht nicht bis Holland durchgedrungen." Münchens Trainer Jupp Heynckes dagegen stellte sich vor seinen Schützling: "Solche Dinge passieren im Fußball. Er ist unser sicherster Schütze. Arjen ärgert sich selbst am meisten."

Das war immer noch nicht das letzte Wort. Denn in der ersten Minute der Nachspielzeit hätte Robben doch noch zum Helden werden können. Bayerns letzter Kraftakt produzierte einen Querschläger, den Subotic an die Latte des eigenen Tores köpfte. Von dort fiel der Ball direkt auf den Fuß von Robben. Doch der sonst so abgebrühte Vollstrecker hatte nicht die Nerven, aus fünf Metern das leere Tor zu treffen. Stattdessen verlor sich der Ball genauso im Dortmunder Nachthimmel wie vermutlich Bayerns Traum vom Triple.

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  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
Eine Kolumne von Stefan Effenberg
Arjen RobbenBVBFC Bayern MünchenFranz BeckenbauerKevin GroßkreutzMarcel SchmelzerNeven Subotic
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