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Mario Gomez lässt Wolfsburg in Leipzig jubeln


Spielbericht
Gomez lässt Wolfsburg in Leipzig jubeln

Von sid
11.03.2017Lesedauer: 2 Min.
Voller Einsatz: Leipzigs Dominik Kaiser (unten) grätscht gegen Wolfsburgs Jakub Blaszczykowski.Vergrößern des BildesVoller Einsatz: Leipzigs Dominik Kaiser (unten) grätscht gegen Wolfsburgs Jakub Blaszczykowski. (Quelle: dpa-bilder)
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Der VfL Wolfsburg hat RB Leipzig in der Fußball-Bundesliga den nächsten Dämpfer verpasst und seinen ersten Sieg unter Trainer Andries Jonker gefeiert. Die Wölfe gewannen dank eines Treffers von Nationalspieler Mario Gomez in der neunten Minute durchaus verdient mit 1:0 und sammelten wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Der hochambitionierte Aufsteiger aus Leipzig setzte indes seine leichte Schwächephase fort. In der Vorwoche war RB in Augsburg nicht über ein 2:2 hinausgekommen, gegen Wolfsburg setzte es bereits die dritte Niederlage in der Rückrunde. Dennoch steht das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl weiter auf Platz zwei.

Vor 42.558 Zuschauern in der ausverkauften Leipziger Arena fanden die Niedersachsen besser ins Spiel und gingen nach einer sehenswerten Kombination über Yunus Malli und Daniel Didavi durch Gomez in Führung. Der 31-Jährige blieb vor dem Tor eiskalt und setzte seine beeindruckende Serie fort: In jedem seiner sieben Spiele unter Trainer Jonker schoss der ehemalige Bayern-Stürmer mindestens ein Tor.

Hitziges Spiel mit unsicherem Schiedsrichter

Wolfsburg präsentierte sich ballsicher, ließ sich durch das diesmal nicht so starke RB-Pressing wenig beeindrucken und streute im Spiel nach vorne immer wieder lange Bälle ein. Außerdem scheuten die robusten Gäste keinen Zweikampf und verschafften sich so Respekt. Vor der Pause gab es viermal Gelb, dreimal allerdings für Leipzig.

Auch Leipzigs zuletzt hochgelobter Mittelfeldspieler Naby Keita ließ sich von der Hitze des Gefechts anstecken, grätschte gegen Didavi nach, obwohl längst abgepfiffen war. Der unsichere Schiedsrichter Benjamin Brand verwarnte den 22-Jährigen aus Guinea. Kurz vor der Pause verletzte sich Wolfsburgs Ricardo Rodriguez, für ihn kam Josuha Guilavogui.

Hasenhüttl brachte zur zweiten Halbzeit in Federico Palacios für Kapitän Dominik Kaiser einen weiteren Stürmer. Die Aktionen der Gastgeber wurden etwas zwingender, Timo Werner (49.) hatte die große Chance zum Ausgleich, zog aber aus 15 Metern knapp übers Tor.

Didavi und Gomez vergeben Riesenchance

In der 53. Minute hätte es 2:0 für die Niedersachsen stehen müssen. Zunächst traf Didavi den Pfosten und scheiterte dann an RB-Schlussmann Peter Gulacsi, der Nachschuss von Gomez knallte erst an den Pfosten, ehe Gulacsi eingriff. In der Folge entwickelte sich eine rasante Partie mit Chancen auf beiden Seiten.

Bei den Gastgebern gehörten Keeper Gulacsi und Diego Demme zu den auffälligsten Spielern, auf Seiten der Wolfsburger verdienten sich Gomez und Luiz Gustavo die Bestnoten.

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