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Darum stottert die Offensive des BVB

t-online, Constantin Eckner

Aktualisiert am 21.01.2018Lesedauer: 3 Min.
Peter Stöger: Dortmunds Trainer scheut derzeit das taktische Risiko.
Peter Stöger: Dortmunds Trainer scheut derzeit das taktische Risiko. (Quelle: Contrast/imago-images-bilder)
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Ein Treffer aus nur fĂĽnf abgegebenen TorschĂĽssen

Eine Analyse von Constantin Eckner

Borussia Dortmund erlebte einen holprigen Start in die Rückrunde. Eigentlich sollte der BVB unter Interimstrainer Peter Stöger direkt das vergleichsweise leichte Auftaktprogramm nutzen, um wichtige Punkte im Kampf um Rang zwei zu sammeln. Doch statt zweier Siege gegen den VfL Wolfsburg und Hertha BSC wie in der Hinrunde gab es nur zwei Remis. Zwar fehlte mit Pierre-Emerick Aubameyang der beste Torschütze aufgrund seiner Disziplinlosigkeiten. Doch die Gründe für die schwachen Ergebnisse sind vor allem im Spielaufbau der Schwarz-Gelben zu finden.

Gegen Hertha BSC am vergangenen Freitag wurden in den ersten 60 Minuten die Probleme mehr als deutlich: Dortmund ließ den Ball ohne großen Druck durch die hinteren Reihen laufen, aber als es daran ging, Raum zu gewinnen und sich dem Tor der Berliner zu nähern, zeigten sich die Borussen vielfach einfallslos. Entweder es folgte der lange Schlag auf einen der Flügelstürmer oder nach kurzen Passstafetten spielte ein Dortmunder den Ball zurück und der Spielaufbau begann von vorn.

Erst mit neuer Taktik wurde es besser

Herthas Defensivsystem war nicht einmal überaus innovativ. Die Mannschaft von Cheftrainer Pál Dárdai vertraute auf ein klassisches Manndeckungsschema. Angreifer Davie Selke kümmerte sich um Ömer Toprak. Ondrej Duda blieb Julian Weigl auf den Fersen. Die beiden Berliner Sechser deckten Mario Götze und Shinji Kagawa.

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Einzig Innenverteidiger Sokratis hatte zumeist keinen direkten Gegenspieler und folglich viele Ballkontakte. Hertha machte ihn in der Spielvorbereitung als schwächsten Passspieler aus und ließ deshalb Sokratis bewusst mehr Freiraum, mit dem der Grieche natürlich wenig anfangen konnte. In 60 Minuten spielte er sieben lange Pässe – oftmals diagonal auf den jungen Linksaußen Jadon Sancho.

So deckte die Hertha den BVB, wenn dieser das Spiel von hinten aufbauen wollte. Alle langen Bälle von Sokratis landeten auf der linken Spielfeldseite.
So deckte die Hertha den BVB, wenn dieser das Spiel von hinten aufbauen wollte. Alle langen Bälle von Sokratis landeten auf der linken Spielfeldseite. (Quelle: /T-Online-bilder)

Erst als die Hertha in Führung lag und Dortmund-Trainer Stöger auf ein 4-2-4 umstellte, änderte sich die Dynamik im Spiel. Nun mussten die Berliner ihre Zuordnung in der Manndeckung anpassen. Kagawa, der neben Weigl auf der Doppelsechs spielte, bekam mehr Platz. Vor ihm erzeugte der eingewechselte Alexander Isak zusammen mit Sancho auf der linken Seite gelegentliche Überzahl- und Temposituationen.

Mehr Bewegung im Mittelfeld

An der Einzelleistung von BVB-Spielern können die vorhandenen Probleme im Offensivspiel nicht festgemacht werden. Gerade Toprak versucht es immer wieder mit Vorstößen aus der Abwehrreihe und zeigte sich zuletzt viel selbstbewusster als noch vor Monaten. Auch Götze und Kagawa stellen Mal um Mal ihre Qualitäten in engen Räumen unter Beweis. Letztlich muss Stöger taktisch risikobereiter werden.

Nach der Entlassung von Peter Bosz im Dezember gab es in Dortmund ein radikales Umdenken. Der angriffslustige Stil des geschassten Niederländers wurde durch Stögers Vorstellung von Sicherheitsfußball ersetzt. Im Mittelfeld herrscht dadurch allerdings auch eine Statik, die es gegen intensiv deckende Teams wie die Hertha nahezu unmöglich macht, ein flüssiges Angriffsspiel auf den Rasen zu bringen.

Dem BVB droht die Mittelmäßigkeit

Ein praktisches Beispiel aus der Partie am letzten Freitag veranschaulicht das Problem: Duda stand zumeist hinter Weigl, sodass er den Dortmunder nach einer etwaigen Ballannahme unmittelbar unter Druck setzen konnte und kein Vorankommen durch die Spielfeldmitte zulieĂź. Vereinzelt begab sich Duda aber vor Weigl und nahm diesen in seinen Deckungsschatten. Der Dortmunder Spielmacher ging ein paar Schritte nach links, ein paar Schritte nach rechts. Doch Duda blickte ĂĽber seine Schulter und deckte Weigl immer wieder gekonnt ab.

Das zentrale Problem in dieser Situation war, dass sich Weigl nicht weit genug auf die Außenseite bewegen konnte, um seinem Gegenspieler zu entkommen. Götze und Kagawa standen in den Halbräumen und blockierten dadurch Weigl. Es hätte gerade in diesen Situationen ein aggressiveres Bewegungsspiel gebraucht. Entweder Götze oder Kagawa hätte auf den Flügel ausweichen müssen, wodurch auf dieser Seite eine Überzahlsituation entstanden wäre und Weigl in den offenen Raum hätte gehen können. Nach der Ballannahme wäre rasch ein Pulk von Dortmundern für das Kombinationsspiel gegen die Herthaner Defensive bereit gewesen.

In dieser Form hätte sich Weigl eventuell befreien und zusammen mit einem der offensiven Mittelfeldakteure die Seite bespielen können.
In dieser Form hätte sich Weigl eventuell befreien und zusammen mit einem der offensiven Mittelfeldakteure die Seite bespielen können. (Quelle: /T-Online-bilder)

Gerade gegen Manndeckungen ist ein flüssiges und unablässiges Verschieben im Mittelfeld notwendig. Nur so erhalten die ersten Passgeber im Spielaufbau genügend Optionen. Nur so können sich die Schlüsselakteure aus der Umklammerung des Gegners befreien. Andernfalls verkommt auch eine eigentlich gutbesetzte Dortmunder Mannschaft in Mittelmäßigkeit.

Quelle:
- eigene Recherche

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Von Alexander Kohne
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